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September 2017

Angermüller begrüßt neue Auszubildende.


Obwohl sich die Arbeitsbedingungen, die Technik und die Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten in der Baubranche in den letzten Jahren enorm verbessert haben, ist die Nachfrage nach gewerblichen Ausbildungsberufen nicht angestiegen. Pro Jahrgang gibt es in Deutschland immer weniger Schulabgänger, die Zahl der Lehrlinge wird immer kleiner und von Jahr zu Jahr entscheiden sich immer weniger Jugendliche für die Ausbildung auf dem Bau.

Am 01.09.2016 waren es 14 neue Auszubildende, davon 6 Flüchtlinge. Mit ihnen eröffnete sich für die Firma Angermüller eine neue Perspektive. Fast alle Ausbildungsplätze konnten besetzt werden. Wegen des akuten Fachkräftemangels ist dies sehr wichtig.

Da seit kurzem alle Bewerber, die sich noch im laufenden Asylverfahren befinden, keine Erlaubnis für eine Berufsausbildung erhalten, ist die Zahl der neuen Auszubildenden stark zurückgegangen.

Am 01.09.2017 haben in der Unternehmensgruppe Angermüller 5 Auszubildende die Lehrzeit begonnen. Davon haben sich 2 für den Beruf des Baugeräteführers entschlossen, 2 möchten gerne Maurer, bzw. Maurerin werden und 1 hat sich für die Ausbildung zur Informatiker-Kauffrau entschieden.

Wir freuen uns sehr auf die 5 neuen Lehrlinge und wünschen ihnen eine erfolgreiche Lehrzeit, die sie mit viel Geduld, Fleiß, Geschicklichkeit, Neugierde und Lernbereitschaft meistern mögen.

Wir werden sie mit Rat, Hilfe und enger Betreuung während der Lehrzeit mit unserem Ausbildungsteam begleiten und unterstützen.



Die neuen Lehrlinge
von links unten: Jule Roos, Informatik-Kauffrau; Jessica Popp, Maurerin
von links Mitte: Kai Schuhmann, Baugeräteführer; Lukas Fischer, Baugeräteführer; Nico Neumann, Maurer

Das Ausbildungsteam
von links oben: Ausbildungsleiter für kaufmännische Berufe, Herr Manfred Feulner, Herr Martin Felix für kaufmännische Berufe und Frau Christine Schirrmacher für gewerbliche Berufe.


Nach erfolgreich abgeschlossenen Gesellen-/Abschlussprüfungen stehen den Absolventen viele Wege offen. Die Übernahme durch die Firma ist ihnen danach gesichert, außerdem gibt es viele Aufstiegsmöglichkeiten (Vorarbeiter, Polier, Meister, Techniker, bis hin zum Studium). Der „frischgebackene“ Geselle kann sich auf eine abwechslungsreiche Arbeit freuen, mit der er dauerhaft unsere Umgebung und unseren Lebensraum gestaltet. Der Bauarbeiter hinterlässt Spuren für Generationen.

…wie in den letzten Jahren, führte auch diesmal Frau Christine Schirrmacher die „Neuen“ durch die Abteilungen des Betriebs, durch die Fertigteilwerke. Sie stellte das Personal mit seinen Aufgaben vor, um ihnen den „Einstieg in die Firma“ zu erleichtern. Sie erhielten ihre erste Sicherheitsunterweisung durch die Sicherheitsfachkraft Herrn Werner. Weiterhin bekamen sie sehr viele Informationen von Frau Schirrmacher, die ihre Ausbildung betreffen, sie wurden über ihre Rechte und Pflichten informiert und ebenfalls über die Bedeutung des Ausbildungsvertrages und der Ausbildung selbst.



Führung durch die AP Baumaschinen- und geräte GmbH in Seßlach mit Herrn Ralf Kilian, AP.


Nach einer gemeinsamen Mittagspause und Besichtigung einer Niederlassung in Seßlach, besuchte Frau Schirrmacher mit den Lehrlingen die Berufsschule 1 in Coburg, sowie die Handwerkskammer in Coburg, damit die Maurer sehen, wo sie zur Berufsschule und zur überbetrieblichen Ausbildung gehen müssen. Mit den beiden Baugeräteführern fährt Frau Schirrmacher am kommenden Freitag nach Stockdorf (bei München) zum Infotag. Dort werden sie überbetrieblich ausgebildet und im Internat untergebracht. Zur Berufsschule müssen sie nach Neuburg a.d. Donau mit einer Unterbringung, ebenfalls im Internat.

Der erste Tag ging mit vielen Eindrücken und Informationen zu Ende.



Frau Schirrmacher informiert die „Neuen“ über den Ablauf der Ausbildung, über die Firma und über die Zusammenarbeit während der gesamten Lehrzeit.



Coburger Tageblatt, 12.09.2016

Gemeinsam in die Zukunft gehen


Auf ins Berufsleben: Zahlreiche Auszubildende haben jetzt eine Ausbildung bei der Firma Angermüller begonnen. Würde man die Flüchtlinge aus der Gruppe abziehen, würden nicht mehr viele junge Menschen übrig bleiben.


ARBEITSMARKT Für die Firma Angermüller eröffnen sich durch die Flüchtlinge neue Perspektiven.Das Bauunternehmen kann endlich wieder alle Ausbildungsplätze besetzen – auch wenn es dabeimanchmal gegen Windmühlen kämpft. VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED BERTHOLD KÖHLER


Untersiemau — Angst vor Flüchtlingen? Verdrängungswettbewerb auf dem Arbeitsmarkt? Über solche Schlagworte können sie bei der Firma Angermüller nurmüde lächeln.Dennwenn es die Flüchtlinge nicht gebenwürde, wäre es personell mau auf dem Bau. Christine Schirrmacher vom Ausbildungsteam bei Angermüller hat Zahlen, die alles sagen: „Von unseren elf gewerblichen Auszubildenden sind sechs Flüchtlinge.“

Maurer, Betonbauer, Elektronik, Baugeräteführer – bei solchen Jobs tut sich die Baubranche schwer, überhaupt Auszubildende zu finden. „Das geht seit Jahren so“, erzählt Schirrmacher, die bei Angermüller so etwas wie die Projektleiterin der Flüchtlingsarbeit ist. Sie hat extra Integrationsseminare besucht und kümmert sich auch außerhalb ihrer Arbeitszeit um „die Jungs“, wie sie sie nennt. Anders geht es nicht, wenn man heute Fachkräfte für den Bau bei der Stange haltenmöchte.


„Unser Unternehmen investiert viel Zeit und Geld, damit die Integration funktioniert“, ergänzt Schirrmachers Ausbildungsteam- Kollege Stefan Eckstein. Über den Leistungswillen der Lehrlinge aus Afghanistan, Ägypten, dem Iran oder der Ukraine verliert der Ausbildungsleiter kein schlechtes Wort. Gerade die, die schon Erfahrung in der Baubranche haben, sind relativ schnell eine echte Hilfe auf den Angermüller- Baustellen. Aber nur, wenn eine Voraussetzung gegeben ist, betont Eckstein: „Sie müssen so schnell wiemöglich die deutsche Sprache lernen.“ Deshalb hat Angermüller-Bau auch von Anfang an enge Verbindungen mit der Coburger Berufsschule am Plattenäcker geknüpft, wo viele Flüchtlinge ihre erstenDeutschkurse belegen.Wer sich dort gut anstellt, hat schnell die Chance auf ein Praktikum beim Untersiemauer Bauunternehmen. Das wiederumscheint sich herumgesprochen zu haben, erklärt Christine Schirrmacher stolz: „Die Mundpropaganda hilft uns. Inzwischen kommen interessierte Flüchtlinge aus Eigeninitiative auf uns zu.“

Einmal probeweise den Job auf dem Bau auszuprobieren – das ist dann der zweite Schritt, den sie beiAngermüller gemeinsam mit jungen Flüchtlingen geht. Für Stefan Eckstein ist das Hineinschnuppern das „A und O“, weil er mit offenen Karten spielt: „Die Jungsmüssen jawissen, was auf sie zukommt.“ Und selbst diejenigen Flüchtlinge, die schon als Maurer oder Fliesenleger beschäftigt waren, durchlaufen eine Praktikumsphase. „Ein bisschen anders als auf einer ägyptischen Baustelle geht es bei uns schon zu“, sagt der Maurermeister und muss dabei lachen.

Irgendwie wundert sich Stefan Eckstein aber schon, dass selbst 200-Mann-Firmen wie Angermüller am Standort Untersiemau ohne Flüchtlinge personell nicht mehr über die Runden kommen.Nach über 30 Jahren in der Branche käme der Maurermeister jedenfalls nie im Leben auf die Idee, sich einen anderen Job zu suchen. „Warum auch?Wir haben einen abwechslungsreichen Beruf, monoton istbei uns gar nichts“, betont der Ausbildungsleiter.


Wenn die Nachtruhe fehlt


Schnupperkurs Baustelle: Stefan Eckstein (Mitte) und Bauleiter Swen Kern (rechts) erklären dem jungen Auszubildenden Younan, wie die Sicherheitsbestimmungen sind.

Während Eckstein die handwerklichen Aspekte der Ausbildung steuert, kümmert sich Christine Schirrmacher im Hintergrund um viele organisatorische Dinge. Wenn sie von ihren Erlebnissen mit Behörden erzählt, dann hat das schon manchmal was vom Kampf mit den Windmühlen. „Die Bürokratie ist nicht ganz einfach“, formuliert es Schirrmacher bewusst vorsichtig. Aber manche Sachen kann sie einfach nicht verstehen:ZumBeispiel dieTatsache, dass Flüchtlingemit einer festen Ausbildungsstelle weiter in Sammelunterkünften wohnen müssen. Denn dort, wo eben die meisten Flüchtlinge nicht um 6 Uhr aufstehen müssen, ist es nach Schirrmachers Erfahrung alles andere als leicht, eine erholsame Nachtruhe zu finden. Doch selbst wenn, wie geschehen, Angermüller-Bau Wohnungen anmietet und sie den Ausbildenden zur Verfügung stellt, ist ein Auszug aus der Sammelunterkunft nur extrem schwer zu verwirklichen.

Sind die Auszubildenden erst einmal auf die Baustellen verteilt, verliert sie Stefan Eckstein nicht vom Schirm. Freilich hat sich der früher gefürchtete Umgangston auf dem Bau längst geändert, „aber den einen oder anderen Muffler“, sagt Eckstein verräterisch grinsend, gibt es noch unter den alten Haudegen. Aber letztlich sei der Bau „eine weltoffene Angelegenheit“ und gebe den jungen Flüchtlingen sehrwohl eineChance.Christine Schirrmacher sieht die Sache fast schon ein bisschen philosophisch:

„Wenn die Kollegen sehen, dass der Flüchtling auch nur ein normaler Mensch ist, dann klappt das.“




Angermüller begrüßt neue Auszubildende


UNTERSIEMAU Am 01.09.2016 war es wieder soweit. Für 14 neue Auszubildende hat in der Unternehmensgruppe Angermüller die Lehrzeit begonnen. Zwei haben sich für den Beruf des Baugeräteführers entschlossen, drei möchten gerne Maurer werden, fünf Beton- und Stahlbetonbauer, einer Elektroniker für Baumaschinen und Antriebstechnik, einer Bauzeichner und zwei weitere haben sich für die Ausbildung zum Industriekaufmann/-frau entschieden.


Von unten links: Hosseini, Sayedabil (Azubi-Betonbauer), Rasoli Ali Gholam (Azubi-Maurer), Daoudzai Habit Shah (Azubi-Maurer), Younan Amir Atef Matta (Azubi-Betonbauer),

1. Stufe links: Schunk Nico (Azubi-Baugeräteführer), Markert Kai (Azubi-Maurer), Degirmenci Aydin (Azubi-Betonbauer)

2. Stufe links: Lieb Kristian (Azubi-Elektroniker), Rybachuk Petro (Azubi-Betonbauer), Klebrig Lena (Azubi-Industriekauffrau)

3. Stufe links: Kirsch David (Azubi-Baugeräteführer), Herr Martin Felix (kaufmännischer Ausbilder), Herr Eckstein Stefan (Ausbildungsleiter für gewerbliche Berufe), Hutzel Patrick (Azubi-Bauzeichner), Mosa Fadi (Azubi-Betonbauer)

4. Stufe links: Frau Christine Schirrmacher (Ausbildungsbeauftragte und Betriebsratsvorsitzende), Frau Yvonne Steigmeier (Ausbilderin Bauzeichner) und Durmann Louis (Azubi-Industriekaufmann).


Seit 2014 ermöglicht die Firma Angermüller geflüchteten Menschen, sich in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu integrieren. Zu Beginn waren es 2 Jugendliche, die sich in den letzten 2 Jahren gut integriert und als fleißige, zuverlässige, freundliche und teamfähige Azubis erwiesen haben.

Obwohl der Betreuungsaufwand bei geflüchteten Menschen höher liegt, stellt sich die Firma Angermüller dennoch verantwortungsbewusst der Flüchtlingsproblematik und schafft Lösungen für die ökonomische und gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen. Außerdem ist die berufliche Integration nicht nur eine Chance für die geflüchteten Menschen, sondern auch für die deutsche Wirtschaft und somit auch für die Firma selbst. Seit Jahren haben wir unbesetzte Ausbildungsplätze und Fachkräftemangel, dem wir mit ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen jungen Asylbewerbern entgegenwirken können.


Unter den 14 neuen Auszubildenden sind 6 geflüchtete Menschen. Die Firma Angermüller ist davon überzeugt, dass dies eine gute Investition in die Zukunft ist, von der beide Seiten profitieren.


Frau Schirrmacher begrüßt die 14 neuen Auszubildenden und informiert sie über den Ausbildungsverlauf, Rechte und Pflichten und über ihren Einsatzort ab den 02.09.16.


Ausbildungsleiter Stefan Eckstein führt die „Neuen“ durch die Abteilungen des Betriebs

Wie in den letzten Jahren führte auch diesmal Frau Christine Schirrmacher mit dem neuen Ausbildungsleiter Herrn Stefan Eckstein die „Neuen“ durch die Abteilungen des Betriebs und durch die Fertigteilwerke. Hierbei stellten Sie das Personal mit seinen Aufgaben vor, um den Azubis den „Einstieg in die Firma“ zu erleichtern. So erhielten sie z.B. ihre erste Sicherheitsunterweisung durch die Sicherheitsfachkraft Herrn Werner und bekamen sehr viele Informationen von Frau Schirrmacher, die ihre Ausbildung betreffen. Sie wurden über ihre Rechte und Pflichten informiert, über die Bedeutung des Ausbildungsvertrages und die Ausbildung selbst. Nach einer gemeinsamen Mittagspause und zwei Baustellenbesichtigungen ging dann der erste Tag mit vielen Eindrücken und Informationen zu Ende.



Coburger Tageblatt, 12.11.2015

Schüler können an ihrer Zukunft bauen
Auch Angermüller bildet zurzeit 14 Lehrlinge aus


EINBLICKE Bei der Berufsmesse des Handwerks haben 1000 Schüler an zwei Tagen Gelegenheit, sich über Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten im Handwerk zu informieren. Manch einem hilft das bei der Berufsfindung. VON UNSERER MITARBEITERIN GABI ARNOLD


Coburg — Paul Hagemann besucht die 7. Klasse der Montessorischule, was er im Anschluss machen möchte, weiß er noch nicht. Klare Vorstellungen hat André Horn aus der Untersiemauer Schule. Maler oder Maurer möchte er lernen, und Julian Geier aus der Seßlacher Schule interessiert sich brennend für technische Berufe.


Sie haben ihren Traumberuf gefunden und geben bei der Messe gerne Einblicke in den Beruf des Maurers (von links): die Auszubildenden Christoph Klanert, Marcel Hopfenmüller und Christopher Heß.

Foto: Gabi Arnold


Einfach mal ausprobieren

Bei der Berufsmesse des Handwerks blicken Schüler in die Berufe, erhalten Informationen und dürfen auch hobeln, sägen, löten oder bohren. "Wir zeigen Berufe zum Anfassen", sagte Kreishandwerksmeister Jens Beland gestern bei der Eröffnung. In den kommenden zwei Tagen erwartet die Handwerkskammer über 1000 Schüler aus den Mittel- und Realschulen, der Förderschule, den Gymnasien oder den beruflichen Schulzentren, für die Eltern ist ein Informationstag eingeplant.


"Ohne diese Messe würde es nicht so gut laufen."
Heiko Büschel, Zimmermeister


Mit der Messe wirbt das Handwerk seit einigen Jahren um Nachwuchs. Mit Erfolg, wie der Ausbildungsleiter der Maurer und Zimmerer, Christian Kansy, beobachtet. "Die Schüler, die heute hier rausgehen, sind unsere Auszubildenden von morgen." Zimmermeister Heiko Büschel aus Großwalbur ist überzeugt: "Ohne diese Messe würde es nicht so gut laufen." Was sein Unternehmen angehe, könne er jedes Jahr mühelos einen Auszubildenden einstellen. Meist bekämen die jungen Leute über das Praktikum ihren Vertrag, sagte er. Wie beispielsweise Christoph Klarnert, Marcel Hopfenmüller oder Christopher Heß, die den Beruf des Maurers erlernen und bei der Messe zeigen, wie aus Mörtel und Steinen ein perfektes Mauerwerk entsteht. Christoph Klarnert lernt im zweiten Lehrjahr, er berichtete begeistert über die vielen Aufstiegsmöglichkeiten, die sein Beruf biete, angefangen vom Gesellen zum Vorarbeiter und Polier, zum Meister oder Bautechniker und schließlich über ein Studium zum Bauingenieur, all dies sei möglich. Christopher Heß schwärmte von seiner Ausbildung, seinen Traumberuf Maurer habe er über ein Praktikum entdeckt. "Da wusste ich, das ist meines, denn der Beruf ist vielseitig, kreativ, man ist an der frischen Luft und sieht, was man gearbeitet hat."


25 Berufe zum Schnuppern

Insgesamt können die Schüler im Bildungszentrum in der Handwerkskammer in 25 Berufe hineinschuppern, hoch im Kurs liegt laut Jens Beland nach wie vor der Beruf des Mechatronikers und Schreiners bei den Jungen, bei den Mädchen der Friseurberuf. Aber auch die Schülerinnen ziehen nach und ergreifen immer häufiger Berufe, die früher als Männerdomäne galten, wie eben Mechatroniker oder auch Schreiner.

"Oberfrankenweit gibt es immerhin 130 Handwerksberufe", sagte Beland und verwies auf die Vielfältigkeit, ob im Umgang mit Holz, Metall, Kunststoff, mit Backwaren oder Fleisch. Immerhin beginne jeder dritte Auszubildende eine Lehre im Handwerk. "Das Handwerk ist einer der größten Ausbilder, und wir möchten mit der Messe die Begeisterung weiter wecken", sagte Beland.

Bevor die Schüler geordnet die Halle stürmten, gab es Informationen. Dazu zählte ein kleiner Imagefilm über die spannenden Berufsfelder und es wurde eine "Berufschecker-App" für das Smartphone vorgestellt. Der Ausbildungsberater Stefan Eckstein verwies neben den Aufstiegsmöglichkeiten auch auf die gute Vergütung beispielsweise in der Baubranche. Was den Bau angehe, gebe es immer noch einige offene Stellen zu besetzen.

Die Schüler wie Paul, André oder Julian fanden die Messe sehr gut. "Ich weiß jetzt, welche Berufe und welche Möglichkeiten es gibt, und das hilft schon bei der Wahl", sagte beispielsweise Julian Geier.


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Coburger Tageblatt, 20./21.9.2014


Fa. Angermüller investiert in die Zukunft:




Coburger Tageblatt, 13./14.9.2014

Flucht und Lehre auf dem Bau


INTEGRATION Bei der Firma Angermüller in Untersiemau werden derzeit zwei Flüchtlinge aus Ägypten zum Stahlbeton-Bauer ausgebildet. Davon profitieren nicht nur die jungen Männer, sondern auch das Unternehmen.


VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED HELKE RENNER


Coburg - Ibrahim Elsayed ist 17 Jahre alt und Abdullah Majidi 18. Über die Gründe, warum sie aus ihrer Heimat nach Deutschland geflohen sind, äußern sich die beiden nur vage. Offensichtlich möchten sie darüber nicht sprechen. Auch das Lachen scheinen sie verlernt zu haben. Seit neun Monaten sind die beiden jungen Männer in Deutschland – zuerst in München und jetzt in einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche in Hafenpreppach. Dass sie bei der Firma Angermüller eine Lehrstelle bekommen haben, ist für sie ein Glücksfall. Die Arbeit mache ihnen viel Spaß, sagen die beiden. „Es gefällt uns sehr gut hier“, betont Ibrahim Elsayed.


Erste Einweisung der beiden jungen ägyptischen Jugendlichen auf der Baustelle (von links): Abdullah Majidi, Ibrahim Elsayed, Siegfried Bauer und der Vorarbeiter Christian Neeb

Foto: Christine Schirmacher


Christine Schirrmacher, Betriebsratsvorsitzende bei Angermüller, bestätigt den guten Start der Jugendlichen. „Sie haben schon bei verschiedenen Polieren gearbeitet. Alle sind sehr zufrieden, weil die beiden fleißig und lernbegierig sind. “Nur die Verständigung sei noch schwierig. Die Lehrstelle haben sie der Initiative des Leiters der Einrichtung in Hafenpreppach, Holger Hörner, zu verdanken. „Er hat bei uns angerufen und nach Lehrstellen gefragt. Wir bilden ja schon seit vielen Jahren aus und dachten, dass es einen Versuchwert ist“, erzählt Christine Schirrmacher. Außerdem: In der Baubranche sei das Angebot an Auszubildenden nicht gerade üppig. Deshalb hätten die beiden auch gute Chancen, nach der Lehre übernommen zu werden. Sie könnten sich sogar zum Vorarbeiter, Polier und später Meister weiterqualifizieren „Das hängt aber auch davon ab, wie sie in der Schule klar kommen.“


Ab nächste Woche Berufsschule


Das wird die nächste Herausforderung für die jungen Leute. Am Dienstag nächster Woche beginnt für sie der Unterricht im Berufsschulzentrum am Plattenäcker. Das wird nicht nur für Ibrahim und Abdullah, die nur wenig deutsch sprechen, eine Herausforderung. Auch an der Schule muss man sich auf sie einstellen. Schulleiter Anton Staudigl ist sich dessen bewusst. Denn arabisch spricht keiner seiner Lehrer. „Aber wir kriegen das schon hin“, sagt er und gibt sich zuversichtlich. „Wir schauen ersteinmal, was sich machen lässt. “In der Technik sei das Ganze ja nicht so tragisch, da gehe vieles über Zeichnungen. „Eventuell muss man die Lehrzeit auch einfach um ein Jahr verlängern, warum denn nicht! “Die ersten Tage wird Dario Soresina die beiden jungen Männer noch an die Berufsschule begleiten. Er hat in Kairo studiert, spricht arabisch und genießt auch das Vertrauen der Jugendlichen. Aber irgendwann müssen sie das allein schaffen. Eine andere Schwierigkeit sieht der Betreuer jedoch in der zukünftigen Unterbringung von Abdullah und Ibrahim. Denn die Kinder-undJugendeinrichtung in Hafenpreppach müssen sie von Rechts wegen im Alter von 18 Jahren verlassen. „Wir werden sie trotz der Volljährigkeit weiter betreuen, nur wo, das wissen wir noch nicht.“


Siegfried Bauer, Betreuer bei der Firma Angermüller:

„Ich arbeite einfach gern mit den Jugendlichen und wünsche mir, dass sie Freude an ihrem Beruf haben“


Betreuer in der Firma

Einen anderen Unterstützer haben die Jugendlichen in der Fir ma Angermüller: Siegfried Bauer. Der ehemalige Bauleiter ist seit 58 Jahren im Unternehmen und kümmert sich auch heute noch mit großem Engagement um die Auszubildenden. „Ich besuche sie auf den Baustellen und sorge auch dafür, dass sie pünktlich zur Schule kommen“, erzählt er. Darüber hinaus übt er mit ihnen auf dem Firmengelände zusätzlich zum Beispiel das Sägen, Verschalen oder Baukörper-Zeichnen. „Ich arbeite einfach gern mit den Jugendlichen und wünsche mir, dass sie Freude an ihrem Beruf haben“, sagt er. Bei Ibrahim Elsayed und Abdullah Majidi haben seine Bemühungen offensichtlich Erfolg. Sie sehen ihre berufliche Zukunft bei der Firma Angermüller. Und auch sonst wollen sie Teil der Gesellschaft in ihrer neuen Heimat sein. Dass sie beim SV Hafenpreppach Fußball spielen, ist schonmal ein Anfang.


Angermüller begrüßt neue Auszubildende


Untersiemau, 01.09.2014


Von Jahr zu Jahr wird es immer schwieriger Ausbildungsplätze zu besetzen. Deutschlandweit sind es zurzeit etwa 33 000 Ausbildungsplätze, die unbesetzt geblieben sind. Auch die Unternehmensgruppe Angermüller bekommt diesen „Trend“ immer mehr zu spüren. Da in Südeuropa und in anderen Teilen der Welt die Situation gerade umgekehrt ist, z. B. in Spanien 56% und in Griechenland 64% der Jugendlichen ohne Job sind, bemüht sich Deutschland und somit auch Angermüller um Azubis aus dem Ausland. So werden mehr Fachkräfte in Deutschland ausgebildet und ausländische Jugendliche bekommen die Chance, einen Beruf zu erlernen. Angermüller hofft, diese Azubis für sich selbst auszubilden, aber eine langfristige Prognose kann niemand stellen. Sollten sie nach der Ausbildung dennoch in ihr Heimatland zurückkehren, so hat Angermüller auch einen Teil Entwicklungshilfe geleistet.


Auf dem Bild von links: Herr Siegfried Bauer (Ausbilder) und die Lehrlinge: Köster Michael (Maurer), Elsayed Ibrahim (Stahlbetonbauer), Heublein Daniela (Industriekauffrau), Majidi Abdallah (Stahlbetonbauer), Gehring Moritz (Bauzeichner), sowie Frau Schirrmacher Christine (Betriebsrat).


Am 01.09.2014 hat für 8 neue Lehrlinge die Ausbildungszeit in der Unternehmensgruppe Angermüller begonnen. Die Betriebsratsvorsitzende,Christine Schirrmacher und der ausbildende Meister Siegfried Bauer begrüßten 2 Stahlbetonbauer-Lehrlinge aus Ägypten, sowie 3 deutsche Lehrlinge, die Ausbildung zum Maurer, Bauzeichner und Industriekauffrau begonnen haben. Drei weitere Stahlbetonbauer-Lehrlinge aus Spanien haben ebenfalls einen Ausbildungsvertrag im Unternehmen bekommen, sind jedoch nach einem 4-wöchigen Praktikum für ein paar Tage in ihre Heimat gefahren und beginnen ihre Ausbildung erst am 08.09.2014.



Wie in den letzten Jahren, führte auch diesmal Frau Christine Schirrmacher die „Neuen“ durch die Abteilungen des Betriebs, durch die Fertigteilwerke und stellte das Personal mit seinen Aufgaben vor, um ihnen den „Einstieg in die Firma“ zu erleichtern. Nach einen gemeinsamen Mittagspause und zwei Baustellenbesichtigungen ging dann der erste Tag mit vielen Eindrücken und Informationen zu Ende.




11 neue Auszubildende im Jahr 2013

Neuer Ausbildungsberuf Baugeräteführer


Untersiemau, 02.09.2013

Die Fa. Angermüller Bau GmbH in Untersiemau freut sich, am 2. September elf neue Auszubildende in der Unternehmensgruppe begrüßen zu dürfen. Die Lehrlingsausbildung ist ein wichtiger Beitrag zur Qualifizierung der Arbeitskräfte in der Region und eine wichtige Investition in die Zukunft.


Diese Investition zahlt sich aber auch für die Auszubildenden aus, denn Bau-Ausbildung lohnt sich! Der Bau gehört zu den größten Wirtschaftszweigen und bietet die meisten Arbeits- und Ausbildungsplätze.


Die Betriebsratsvorsitzende, Christine Schirrmacher und der ausbildende Meister Siegfried Bauer begrüßen 5 Maurer-Lehrlinge (Billinger Tobias, Schramm Michael, Wohlleben Kris, Jörg Matthias und Wöhner Patrick), 2 Stahlbetonbauer-Lehrlinge (Städler Simon und Lesch Oliver), 2 Industriekauffrauen (Dirrigl Alexandra und Seifert Ann-Kathrin) 1 Informatikkaufmann (Heer Jan) und einen Lehrling als Baugeräteführer (Geyer Dominik).
Den Baugeräteführer bietet die Firma Angermüller in diesem Jahr zum ersten Mal als Ausbildungsberuf an.


Um den Auszubildenden den „Einstieg in die Firma“ und in ihre Ausbildung zu erleichtern führte Christine Schirrmacher die neuen Azubis durch die Abteilungen der Firma, durch die Fertigteilwerke, stellte das Firmenpersonal und seine Aufgaben vor. Nach einer gemeinsamen Mittagspause besichtigten sie noch 2 Baustellen. Der erste Tag in der Firma Angermüller geht für die 11 Lehrlinge mit vielen Eindrücken und Informationen zu Ende.


Im Bereich Ausbildung hat die Firma Angermüller als Ausbildungsbetrieb bereits viele Auszeichnungen erhalten, ebenso wie unsere Auszubildenden als Absolventen.

Den 11 neuen Azubis wünschen wir eine erfolgreiche und schöne Ausbildungszeit!



Untersiemau, 03.09.2012


Angermüller Bau GmbH begrüßt neue Auszubildende


Sieben neue Lehrlinge beginnen am 03.09.2012 in der Unternehmensgruppe Angermüller ihre Ausbildung. Die Betriebsratsvorsitzende, Frau Christine Schirrmacher, und der ausbildende Meister, Herr Siegfried Bauer, begrüßten die 7 neuen Azubis, sowie 5 Lehrlinge aus dem Vorjahr, in der Kantine der Firma Angermüller.


Nach kurzer Firmengeschichte, hob die Vorsitzende Frau Schirrmacher hervor wie wichtig es ist, dass Lehrling und Betrieb zusammenpassen. Nur durch die Identifikation mit „seinem“ Unternehmen und seinen Aufgaben und durch die individuelle Stärke des Einzelnen kann die erfolgreiche Geschichte des Unternehmens weiter geführt werden. Zu den wichtigen Aufgaben der Firma als Ausbildungsbetrieb gehören neben der Ermöglichung eines Startes in ein erfolgreiches und sicheres Arbeitsleben auch die intensive Betreuung der Lehrlinge auf dem Weg dorthin, denn „tagsüber müssen sie erwachsen sein, aber in der Freizeit sind sie noch Teenager“.


Um den Lehrlingen den „Einstieg in die Firma“ und ihre Ausbildung zu erleichtern, führte Christine Schirrmacher die Azubis durch die Abteilungen der Firma und durch die Fertigteilwerke, stellte das Firmenpersonal und seine Aufgaben vor. Nach einer gemeinsamen Mittagspause besichtigten sie zum Abschluss zwei Baustellen in Coburg - Neubau der Zweifachsporthalle der CO II und Neubau Straßenmeisterei CO, wo die zuständigen Poliere die Baustellenführung übernommen haben.


Die jahrzehntelange Tradition als Ausbildungsbetrieb hat die Firma Angermüller auch in diesem Jahr fortgesetzt und möchte auch in Zukunft Ausbildungsplätze bereit stellen und weiter ausbilden, denn diese Aufgabe gehört heute zu den dringendsten sozialen Aufgaben und ermöglicht es, die Fach- und Führungskräfte aus den eigenen Reihen nachzuziehen.



Coburger Tageblatt


Auf dem Bau geht`s freundlich zu


AUSBILDUNG Siegfried Bauer kümmert sich seit über 40 Jahren um die Lehrlinge bei der Firma Angermüller. Die Zeiten von Pickel, Schaufel und einem rauen Umgangston sind längst vorbei, sagt der 70-jährige Maurermeister.


VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED BERTHOLD KÖHLER


Untersiemau — Wenn Siegfried Bauer mit den Eltern seiner künftigen Auszubildenden spricht, dann hat er immer einen Zettel dabei. Auf ihm stehen die wichtigsten Fakten, wenn es um den Beruf des Maurers und Betonbauers geht. Da sind Klassiker dabei wie "Ohne Fleiß kein Preis", aber auch "Wir wollen wie eine Familie miteinander leben". Diese beiden Sätze deuten es schon an: Die Arbeit auf dem Bau ist immer noch klassisches Handwerk – aber sie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auch gewaltig verändert.


"Maurer ist ein Beruf, der vielfältige Herausforderungen mit sich bringt."

Siegfried Bauer, Ausbilder


Siegfried Bauer hat diesen Umbruch mit gemacht. Seit 1956 ist er "auf dem Bau" und hat seitdem an die 150 Lehrlinge bei der Firma Angermüller in Untersiemau betreut. Das macht er auch heute noch, obwohl mit seinen inzwischen 70 Jahren die Füße locker hochlegen könnte. Aber das will er nicht. "Mir liegt die Jugend schon am Herzen", sagt der ehemalige Bauleiter. Deshalb steht er auch heute noch fast jeden Tag um 6 Uhr im Hof von Angermüller-Bau und wartet auf die Auszubildenden. Er kümmert sich um sie, zeigt ihnen die grundlegenden Dinge des Handwerks und bereitet sie auf ihre ersten Einsätze auf den Baustellen vor.


Am ersten Arbeitstag führt Siegfried Bauer (zweiter von rechts) "seine" Lehrlinge auf eine Baustelle. Dort erklären den Neulingen (von links) Stefan Bruckschlegl, Alexander Gall, Martin Höhn und Marcel Stiefler erfahrene Kollegen wie Ulrich Kräußlich (rechts), was auf einer modernen Baustelle wie hier bei der Coburger Realschule CO II los ist.


Die Jugend? "Passt scho!"


Über 40 Jahre arbeitet Siegfried Bauer schon mit jungen Menschen. Den Spruch, dass früher alles besser war, hört man von ihm aber nicht. "Zwei Drittel der Jugendlichen passen schon", versichert Bauer. Das sei früher so gewesen und so sei es heute noch. Ein bisschen mehr Einzelgänger seien die heutigen Jugendlichen vielleicht, weil sie nicht mehr in der Dorfgemeinschaft, sondern eher vor dem Computer aufwachsen. Aber sonst? "Die Jugend ist auf jeden Fall nicht pauschal schlecht", sagt Bauer.

Aber es ist heute nicht mehr ganz einfach, Jugendliche für einen Job auf dem Bau zu interessieren. Dabei hat auch dort eine faszinierende Entwicklung stattgefunden. "Die Pickel- und Schaufel-Zeit ist schon lange vorbei", sagt der Chef-Ausbilder bei Angermüller. Technische Hilfsmittel haben Einzug gehalten, aber ein bisschen anpacken sollte man schon können. Und das Hirn einschalten. Denn einen Taschenrechner mit auf die Baustelle zu nehmen, das würde so einem alter Handwerker wie Siegfried Bauer im Leben nicht einfallen. "Der Kopf sollte schon passen." Und ohne Ausbildung, da geht inzwischen auch auf dem Bau nicht. Gerade einmal ein einziger Handlanger steht noch auf der Gehaltsliste der Firma Angermüller. Der Rest sind Fachkräfte.

Die ersten beiden Wochen eines Maurer-Lehrlings in Untersiemau bestehen erst einmal aus Grundlagen-Arbeit. Ganz große Bedeutung hat für Siegfried Bauer, dass die Lehrlinge Vertrauen schöpfen. Insbesondere zu den Vorarbeitern, von denen die meisten sowieso bei Bauer gelernt haben. Die wissen dann eh, dass auch auf der größten Baustelle der Respekt unter den Kollegen und ein anständiger Umgangston Pflicht sind. Deshalb schaut der Ausbilder auch darauf, wie sich die Jugendlichen im Gespräch verhalten. "Freundlich und aufgeschlossen", das freut den Lehrmeister. "Muffig und kurz angebunden", das kann er gar nicht leiden. Da erinnert sich der 69-Jährige, der auf jeden Fall noch bis 2014 im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer sitzt, mit einem Lächeln an seine eigene Jugend: "Ich war bei der Gesellenprüfung bestimmt nicht der Beste. Aber ich habe mich immer anständig aufgeführt." Und eine Sache gibt es noch, da ist Siegfried Bauer Traditionalist: Ein Lehrling sollte gescheit angezogen sein. "Papageien auf der Baustelle", die sind für ihn auch heute noch fehl am Platz.

Wer sich für eine Ausbildung zum Maurer oder Betonbauer entscheidet, der kann optimistisch in die Zukunft blicken. Das fängt schon bei den Finanzen an. 600 Euro bekommt ein Lehrling im ersten Jahr – das ist fast doppelt so viel wie der erste Meisterlohn, den Siegfried Bauer 1967 mit nach Hause nahm. "Wer sich ein bisschen weiterbildet, kann es zu etwas bringen", versichert Meister Bauer.


In der Familie geblieben


Dass er mit seiner handfesten Art erfolgreich ist, kann der 70- Jährige mit der eigenen Familie belegen. Seine Tochter ist nach einem abgeschlossenen Studium in Coburg Bau-Ingenieurin. Dass sie sich ausgerechnet für diesen Beruf entschieden hat, lässt selbst den alten Haudegen ein bisschen weich werden: "Ob ich stolz darauf bin? Na, was denken Sie denn? "


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Arbeiten auf dem Bau

Bezahlung Bei der Firma Angermüller werden 12 Lehrlinge ausgebildet. Fünf Maurer und Betonbauer haben in diesem Jahr ihre Ausbildung begonnen.

Der Lohn liegt im zweiten Lehrjahr bei 900, im dritten Lehrjahr sogar bei 1100 Euro monatlich.

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EUROPÄISCHER WETTBEWERB


Mit Köpfchen zum Sieg


Siegerehrung im Europa-Wettbewerb (von links) Hartmut Schuberth (Unesco-Club), dritter Bürgermeister Frank Wilzock, Thomas Nagel (Europa-Union), Chris Hammer, Werner Geister, Daniela Lohnert, Christof Pöhlmann, Anja Zwosta, Erhard Hildner vom Förderverein der Hans-Wilsdorf-Schule, Landrat Klaus-Peter Söllner, Benjamino de Pellegrin (Europa-Union), und Schulleiter Joachim Meier. Foto: privat


Kulmbach - —Auch beim 59.Europäischen Wettbewerb zum Thema „Europa: meine - deine - unsere Zukunft“ sind Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Schulzentrums mit ihren innovativen Beiträgen auf Landesebene wieder erfolgreich gewesen.



Chris Hammer aus der Klasse 10. Klasse Bauzeichner der Hans-Wilsdorf-Schule und Lehrling bei der Firma Angermüller Bau GmbH, konstruierte einen Rundstecker, der älteren Menschen die Handhabung elektronischer Geräte erleichtern soll und war damit einer der drei Landessieger und Schulbester.

Landrat Klaus-Peter Söllner überreichte im Auftrag von MdL Gudrun Brendel-Fischer den drei Landessiegern jeweils einen Gutschein für einen Besuch im Landtag und bedankte sich für deren Engagement für die europäische Idee.

Weitere Sachpreise überreichten namens der Europa-Union Vorsitzender Benjamino de Pellegrin und seitens des UNESCO-Clubs Kulmbach-Plassenburg zweiter VorsitzenderHartmut Schuberth. red



Handwerkskammer ehrt verdiente Ausbilder


Besondere Auszeichnung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums für Ausbildungsleistung und ehrenamtliches Engagement für die berufliche Bildung


Besondere Ausbildungsleistung im Betrieb, im Unterricht und langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in den Prüfungsausschüssen von Handwerkskammer und Innungen: Handwerkskammer-Präsident Thomas Zimmer und Hauptgeschäftsführer Thomas Koller ehrten am 16.November zehn Handwerksmeister für ihr langjähriges Engagement im Bereich der Lehrlingsausbildung als "verdiente Ausbilder". "Das Prädikat "verdienter Ausbilder" ist eine besondere Auszeichnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie", so HWK-Präsident Thomas Zimmer. "Wir danken Ihnen hiermit öffentlich für Ihre Ausbildungsleistung." Die geehrten Personen und Betriebe wurden von der jeweiligen Kreishandwerkschaft / Innung bzw. der HWK vorgeschlagen.

Aus der Laudatio von Präsident Zimmer: "Der Erfolg der dualen Ausbildung ist der Kompetenz und dem Engagement der Ausbilder und Ausbilderinnen in den Betrieben und Bildungszentren zu verdanken. Nicht nur technisches Know-how auf hohem Niveau, sondern auch berufspädagogische Qualifikationen sind entscheidend für die Qualität der Ausbildung. Die Meisterin / der Meister im Ausbildungsbetrieb nimmt eine Schlüsselrolle für den Erfolg der dualen Ausbildung ein. Wer sich heute bereit erklärt, Jugendliche auf ihre zukünftigen beruflichen Aufgaben vorzubereiten, sie zu mitdenkenden, verantwortlich handelnden und teamfähigen Mitarbeitern ausbildet, verdient größte Hochachtung! Ebenso wichtig wie die reine Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten sind die berufspädagogischen Vorraussetzungen bei den Ausbildern. Denn sie werden nicht mehr nur mit einem heterogenen Bildungsstand der Lehrlinge konfrontiert, sondern müssen sich auch auf veränderte Wertvorstellungen und Verhaltensweisen der Jugendlichen einstellen. Heute werden Sie auf Vorschlag Ihrer Innung und der Handwerkskammer stellvertretend für alle oberfränkischen Ausbildungsbetriebe geehrt. Sie haben Vorbildfunktion und gelten als beispielhaft für alle erfolgreichen Ausbilder und Ausbildungsbetriebe. Dafür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie ehrt Sie deshalb mit der Auszeichnung "verdienter Ausbilder".

Maurermeister Siegfried Bauer aus Untersiemau bildet seit vielen Jahren erfolgreich Maurer und Beton- und Stahlbetonbauer aus. Als langjähriges Mitglied im Gesellenprüfungsausschuss der Bau-Innung Coburg hat er sich ehrenamtlich engagiert und sich um die Ausbildung im Handwerk verdient gemacht.


Handwerkskammer Auszeichnung verdienter Ausbilder am 16.November: v.l. Präsident Thomas Zimmer, Torsten Anders, Thomas Wagner, Jochen Schäfer, Erwin Lang, Dieter Popp, Siegfried Bauer und Hauptgeschäftsführer Thomas Koller. Bei der Ehrung verhindert waren und damit nicht im Bild: Kaspar Reinfelder, Peter Kießling und Jürgen Bodenschlegel. Bild: Harbach




Coburger Tageblatt,17.11.2011


Besondere Ausbildungsleistung der Firma Angermüller


Coburg - Besondere Ausbildungsleistung im Betrieb, im Unterricht und langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in den Prüfungsausschüssen von Handwerkskammer und Innungen: Das zeichnet Maurermeister Siegfried Bauer aus Untersiemau aus. Als einer von zehn "verdienten Ausbildern" wurde er gestern mit dem Prädikat des bayerischen Wirtschaftsministeriums geehrt.


Bauer bildet seit vielen Jahren erfolgreich Maurer und Beton- und Stahlbetonbauer aus und gehört dem Gesellenprüfungsausschuss der Bau-Innung Coburg an. ct



Coburger Tageblatt


Erfolgreicher Geselle aus Untersiemau


Untersiemau/Ebersdorf – Die Handwerkskammer für Oberfranken hat die besten Junghandwerker geehrt, die im Prüfungsjahr 2009/2010 ihre Gesellenprüfung angelegt und am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2010 teilgenommen haben. Im bundesweiten Vergleich schnitten die Nachwuchskräfte aus Oberfranken sehr respektabel ab: Sie stellen immerhin acht Landessieger sowie sogar zwei Bundessieger. „Das ist ein super Ergebnis“, lobte Handwerkskammerpräsident Thomas Zimmer und meinte damit explizit auch drei junge Kräfte aus dem Raum Coburg: So wurde Angelina Bauer aus Neustadt, die bei Baur in Burgkunstadt Fotografin gelernt hat, Landessiegerin. Die Bayreutherin Nina Knies, die beim Coburger Juwelier Schwahn eine Ausbildung zur Goldschmiedin absolviert hat, belegte den dritten Platz auf Landesebene. Eduard Heckel aus Ebersdorf, der bei der Firma Angermüller in Untersiemau erfolgreich eine Lehre als Maurer abgeschlossen hat, wurde Oberfranken-Sieger. Thomas Zimmer attestierte den Geehrten, dass sie beispielhaft für einen Slogan aus der Imagekampagne des Handwerks stünden: „Unser Team hat fünf Millionen Profis – und alle kommen aus der eigenen Jugend!“ ct



Wärme- und Klimaschutz als Herausforderung


Bauinnung I Gesellenbriefe an Maurer und Betonbauer überreicht - "Lernen macht Spaß und hält jung


Coburg - "Eigentlich hat die heutige Freisprechung eher familiären Charakter" meinte Oberstudiendirektor Anton Staudigl von der Staatlichen Berufsschule Coburg, als er sich bei der Freisprechungsfeier der Mauerer und Betonbauer lediglich vier Gesellen gegenübersah, denen in der Handwerkskammer die Urkunden ihrer erfolgreichen Gesellenprüfung zu überreichen waren.

"Lasst Euch durch diese geringe Zahl auf keinen Fall entmutigen", sagte auch Obermeister Knut von Berg von der Bauinnung Coburg. "In Zukunft wird nicht nur das Bauen neuer Häuser Ihre Aufgabe sein, Umbauten, Sanierung älterer Gebäude, Modernisierung und vor allem der Einsatz neuester Technologien im Wärme- und Klimaschutz sind in zunehmendem Maße gefragt. Somit stehen Ihnen künftig alle Tore offen, bilden Sie sich laufend weiter, denn Vorarbeiter, poliere, Meister und Bauleiter sind immer gesuchte Fachkräfte."

Anton Staudigl gratulierte außer den neuen Gesellen auch den Eltern, und den ausbildenden Betrieben, weil allen sicherlich ein Stein vom Herzen gefallen ist, als sich zeigte, dass in der Zeit vor den Prüfungen ein richtiger "Ruck" durch die Klasse gegangen ist.

Betreuungslehrer Manfred Sonnauer gab den jungen Gesellen den Leitspruch "Lernen macht Spaß und hält jung" mit auf den Weg, und forderte auf, Teamfähigkeit und Toleranz zu üben und zu zeigen. Knut von Berg und Helmut Stang, Vorsitzender des Prüfungsausschusses überreichten anschließend die Gesellenbriefe an die Maurer Toni Fischer, Sascha Greiner, Patrick Spitzenpfeil und Stefan Weikard, und hielten die Briefe der Betonbauer Sören Döming und Daniel Gagel bereit, die aus beruflichen Gründen der Feier fernbleiben mussten.


Die jungen Gesellen des Maurer- und Betonbauer-Handwerks erhielten jetzt ihre Gesellenbriefe. Erste Reihe (v.l.): Patrick Spitzenpfeil, Stefan Weikard, Obermeister Knut von Berg (Mitte, zweite Reihe) Sascha Greiner und rechts Toni Fischer. Dahinter und daneben Prüfer, Ausbilder, Firmeninhaber und Berufsschullehrer.


Sachprämien


Kleine Sachprämien erhielten Stefan Weikard, der bei Firma Hartung in Seßlach gelernt und den besten Notendurchschnitt von 2,15 erzielt hatte und Patrick Spitzenpfeil von Lehrfirma Angermüller, der die beste praktische Prüfung erzielte und im Bereich der Handwerkskammer Bayreuth den 2.Platz belegte. Die anderen Ausbildungsfirmen waren Hofmann Bau Sonnefeld, Martin-Bau Neustadt, und Pfister GmbH Seßlach. hb

Die konsequente Arbeit der Unternehmensgruppe Angermüller mit den Auszubildenden trägt nun Früchte. Die Angermüller Azubis zeigen gute bis sehr gute Leistungen: bereits im Jahr 2003 ging Florian Fischer als Sieger im oberfränkischen Leistungswettbewerb der Beton- und Stahlbetonbauer hervor.

2008 belegte Patrick Spitzenpfeil den 2. Platz im oberfränkischen Leistungswettbewerb der Maurer.

2009 schloss Daniel Heß als Bester im Beruf Maurer vor der Bau-Innung Coburg ab.

2010 setzte Eduard Heckel den Erfolg mit dem Sieg im oberfränkischen Leistungswettbewerb fort.



Neue Presse


Preise für die besten Handwerker


Nina Knies und Eduard Heckel sind erfolgreiche Junghandwerker aus der Region Coburg. Sie erzielen Landes- und Oberfrankensiege.


Urkunde
hervorragende Ausbildungsleistung
Urkunde
Kammersieger


Coburg - Beim Leistungswettbewerb der Handwerker in Oberfranken schnitten zwei Junghandwerker aus der Region Coburg hervorragend ab. Nina Knies aus Bayreuth, die als Goldschmiedin bei der Coburger Schwahn KG arbeitet, wurde Landessiegerin. Als Oberfrankensieger qualifizierte sich Maurer Eduard Heckel aus Ebersdorf. Er arbeitet bei der Firma Angermüller Bau GmbH in Untersiemau.


Die Handwerkskammer für Oberfranken zeichnete die besten Junghandwerker aus. Von links: Stellvertretender Hauptgeschäftsführer Thomas Koller, Kreishandwerksmeister Knut von Berg, Ausbilder Siegfried Bauer (Fa. Angermüller), Oberfrankensieger Eduard Heckel mit seiner Mutter Nena Heckel und HWK-Präsident Thomas Zimmer.


"Unser Team hat fünf Millionen Profis und alle kommen Profis und alle kommen sie aus der eigenen Jugend". Unter diesem Slogan stand der Leistungswettbewerb. Geehrt wurden dabei die besten 41 oberfränkischen Junghandwerkerinnen und Junghandwerker, die im Prüfungsjahr 2009/2010 ihre Gesellenprüfung abgelegt und am Leistungswettbewerb teilgenommen haben.

Handwerkskammerpräsident Thomas Zimmer konnte acht Bundes- und Landessieger sowie 41 Kammersieger ehren. "Ein super Ergebnis, auf das Sie stolz sein können", betonte Thomas Zimmer. Die Erfolge der Junghandwerker tragen dazu bei, in der gesamten Wirtschaftsgruppe Handwerk Stolz und Ehrgeiz zu wecken, meinte der HWK-Präsident. Wie er weiter sagte, habe die OECD im letzten Jahr zum ersten Mal einen Bildungsbericht für die berufliche Bildung vorgelegt. Daraus gehe hervor, dass die duale Bildung der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit sei. Dies bestätigte auch das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Dort werde aufgezeigt, dass die Arbeitslosenquote von Meistern und Technikern mit 2,9 Prozent sogar geringfügig niedriger als die von Akademikern liege. Zimmer: "Die Berufsausbildung im Handwerk ist also keine Sackgasse."

Der HWK-Kammer Präsident wies auch darauf hin, dass bereits jetzt ein Lehrlingsmangel auf das Handwerk zukomme. In Oberfranken gebe es bereits mehrere offene Lehrstellen als unversorgte Bewerber. "Wir werden uns deshalb zukünftig vermehrt um eine intensive Werbung um Lehrlinge kümmern", betonte Zimmer.



Neue Presse


Angermüller dankt treuen Mitarbeitern für Einsatz und Leistung.


Weihnachtsfeier der Angermüller Unternehmensgruppe am 26.11. im Stöwer-Casino


Rödental – Unter dem Motto „Gestern, heute und morgen“ zeichnete die Geschäftsführung der Firmengruppe Angermüller treue Mitarbeiter aus dem Stammhaus in Untersiemau aus. Christian Schultheiß, der Geschäftsführer des seit 1888 bestehenden Traditionsunternehmens mit 450 Beschäftigten, dankte im Stöwer-Casino in Rödental den langjährigen Mitarbeitern für ihren Einsatz, mit dem sie zum Erfolg beigetragen haben. Der Aufschwung und die positive Gesamtentwicklung im Export und in der Binnenwirtschaft zeichne sich bisher leider noch nicht in der Bauwirtschaft ab, bedauerte Schultheiß.


Unter dem Weihnachtsbaum erhielten die treuen Mitarbeiter und erfolgreichen Auszubildenden der Firmengruppe Angermüller aus dem Stammhaus in Untersiemau ihre Ehrenurkunden. Foto: pen


„Um so mehr ist die Leistung der gesamten Belegschaft und des Betriebsrates zu würdigen, die sich mit ganzer Kraft für das Unternehmen eingesetzt haben“, betonte Christian Schultheiß.

Die Betriebsratvorsitzende Christine Schirmacher dankte der Belegschaft ebenfalls für die geleistete Arbeit. Sie hob hervor, dass man gemeinsam positiv gestimmt in die Zukunft blicke. Einen hohen Stellenwert besitze die Ausbildung im Hause Angermüller. „Wir bilden aus, um auch in Zukunft mit qualifiziertem Fachpersonal im technischen, gewerblichen und kaufmännischen Bereich erfolgreich zu sein“, unterstrick Christian Schultheiß.

Als besonders erfreulich bezeichnete er die Leistungen der Auszubildenden und gratulierte Daniel Heß, der im Vorjahr als Bester im Beruf Maurer vor der Bau-Innung Coburg abgeschlossen hatte. Eduard Heckel setzte die Erfolge mit dem Sieg im oberfränkischen Leistungswettbewerb der Maurer in diesem Jahr fort.

Urkunden für zehn Jahre Treue überreichten Christian Schultheiß und Christine Schirmacher anschließend an Börge Hoffmann, Achim Püls, Daniel Schmitt, Thomas Vollert, Sieglinde Eisendraut, Kai Greiner, Bernard Öchsner, Alfred Gehringer und Manfred Feulner. Das „Ehrenzeichen der Arbeit in Silber“ vom Kuratorium der Bayrischen Wirtschaft erhielt Frank Reinhardt für 25 Jahre Treue zur Firma. pen


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