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PRESSEARCHIV


Coburger Tageblatt, 14.11.2012

Die Krone flog auch ohne Schein

RICHTFEST DerNeubau der Straßenmeisterei ist gut vorangekommen.Wenn dieWitterung mitspielt, können Edelbert Schöpplein und Kollegen imSommer einziehen.

VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED BERTHOLD KÖHLER

Coburg — Es muss schon seinen Grund haben, damit ein Mann wie Michael Klein von der Firma Angermüller das Steuergerät für den mächtigen Kran auf der Baustelle für die neue Straßenmeisterei des Landkreises aus der Hand gibt. Man braucht schließlich normalerweise eine Art Führerschein, um einen Kran steuern zu dürfen.Gestern ließ sich Klein aber ausnahmsweise einmal überreden – damit Landrat Michael Busch (SPD) als künftiger Hausherr höchstpersönlich die große Krone zum Richtfest auf das Dach des Hauptgebäudes der neuen Straßenmeisterei heben konnte.

Der Landrat als Steuermann: Michael Busch hatte die Ehre, die Richtkrone höchstpersönlich per Kran und Fernsteuerung auf das Dach der neuen Straßenmeisterei zu hieven.
Foto: Berthold Köhler

Damit war die bautechnische Arbeit desLandrates aber vorbei – und er konnte sich auf eine kurze Zusammenfassung über die große Baustelle direkt neben dem Landratsamt konzentrieren. 3,45 Millionen Euro investiert der Landkreis dort, damit im kommenden Sommer die Straßenmeisterei vom Coburger Stadtteil Scheuerfeld auf das Gelände gegenüber der ehemaligen BGS-Halle umziehen kann

Weil auch das Wetter in den vergangenen Monaten seit dem Spatenstich am 13. Juli mitgespielt hat, liegen die Arbeiten an der neuen Straßenmeisterei gut im Zeitrahmen. „Wir rechnen damit, dass wir dem Zeitplan entsprechend einziehen können“, sagte Güliz Celik, die in der Hochbauabteilung des Landratsamtes für den Neubau zuständig ist. Im Sommer 2013 wäre das dann – natürlich nur, wenn der Winter die Baustelle nicht allzu lange lähmt. Ob der neue Komplex zusätzlich noch für 360 000 Euro mit einer Photovolatikanlage ausgestattet wird, entscheidet vielleicht noch heuer der Kreistag.

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"Wir liegen bei fast allen laufenden Bauprojekten im Landkreis gut im Zeitplan."

Michael Busch, Landrat

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Mit besonderem Interesse nutzte Edelbert Schöpplein gestern die Gelegenheit, den frisch ausgefegten Rohbau in Augenschein nehmen zu können. Schöpplein leitet die Straßenmeisterei des Landkreises und freut sich,wie seine 17Kollegen, dass er bald einen neuen Dienstsitz bekommt. „Gerade was die Räume für das Personal betrifft, ist es in Scheuerfeld schon alles andere als angenehm“, sagte Schöpplein. Die veralteten sanitären und technischen Anlagen waren aber nur ein Aspekt, warum sich der Bauausschuss des Landkreises 2011 dazu entschied, die Zelte in Scheuerfeld abzubrechen. Auch die Tatsache, dass in unmittelbarer Nähe zur alten Straßenmeisterei ein Wohngebiet ausgewiesenwurde, sprach für einen Umzug.

Mit in das Büro- und Sozialgebäude hinter das Landratsamt werden auch acht Mitarbeiter des Tiefbauamtes ziehen. Da sie für Planung, Bau und Unterhalt der Kreisstraßen zuständig sind, bezeichnete dies Landrat Michael Busch als „logischen Schritt“.

In seiner kurzen Ansprache vor dem Richtspruch durch Zimmerer-Polier Guido Katzenberger (Firma DHR Gleichberge) erinnerte der Landrat daran, dass der Landkreis heuer gerade in baulicher Sicht überaus aktiv gewesen sei. Mit der Generalsanierung an der Realschule COII, den Erweiterungsbauten an den Neustadter Schulen sowie der Straßenmeisterei habe man enorme Projekte in Angriff genommen. Besonders erfreulich dabei sei, dassman die Aufträge zu großen Teilen an leistungsfähige heimische Betriebe vergeben konnte. Genannte Bauvorhaben werden von der Firma Angermüller Bau GmbH ausgeführt. Bei beiden Baustellen liegt die Firma Angermüller Bau GmbH voll im Zeitplan.


Coburger Tageblatt, 14.07.2012

Neubau einer Zweifachsporthalle im Rahmen der Baumaßnahme „Umbau, Erweiterung und Generalsanierung der Staatlichen Realschule Coburg II“ BA 1

Eine Schule wie keine andere

Spatenstich - Sechs Jahre lang wird an der Realschule CO II gebaut. Gestern hat das Projekt mit dem Startschuss für den Bau einer neuen Sporthalle begonnen. Alleine sie kostet rund 4,75 Millionen Euro.

Landrat Michael Busch (Mitte) durfte sogar mir einem Presslufthammer loslegen. Der Rest der Beteiligten – (von links) Klaus Reisenweber, Andrea Aust (Landratsamt), Christoph Gatz, Christoph Reichl (Regierung von Oberfranken), Hubert Büchner (Firma Angermüller), Rainer Mattern, Bernd Lauterbach und Christian Gunsenheimer – beließ es beim traditionellen Handwerkszeug des Spatenstichs. Foto: Berthold Köhler.

Coburg – Es geht los – das größte Einzelprojekt, das der Landkreis seit dem Zweiten Weltkrieg in Angriff genommen hat: die Generalsanierung der Realschule Coburg II.

26,34 Millionen Euro sind für die sechs Jahre währenden Arbeiten vorgesehen. Und ein Ziel steht über allem, wie Landrat Michael Busch (SPD) gestern beim Spatenstich für den Bau der neuen Zweifachhalle auf dem Schulgelände versichert hat: „Wir wollen unseren Schülern optimale Voraussetzungen bieten.“

Es war kein einfacher Weg, den die Beteiligten bis zum gestrigen Tag zurücklegen mussten. Dies wurde aus den Ansprachen des Landrates, von Schulleiter Klaus Reisenweber und des Architekten Christoph Gatz deutlich. Das fing schon bei den Kosten an: Auf 29,5 Millionen Euro belief sich die erste Schätzung nach dem Abschluss des Architektenwettbewerbes zum CO-II Umbau. „Zu viel“, erinnerte Busch. Deshalb wurde eine „projektbegleitende Arbeitsgruppe“ mit den Kreisräten Kurt Bernreuther (SPD), Christian Gunsenheimer (Freie Wähler), Bernd Lauterbach (Grüne) und Rainer Mattern (CSU/Landvolk) installiert. Die strich die Kosten zusammen. „Es hat bisweilen weh getan“, erinnerte sich Reisenweber.

Seitdem ist zumindest in finanzieller Sicht ein bisschen Ruhe eingekehrt. Sechs Bauabschnitte für den CO-II-Umbau sind bereits ausgeschrieben, bei allen wurden die geplanten Kosten eingehalten. Die neue Sporthalle als erster Bauabschnitt steht mit 4,75 Millionen Euro im Haushaltsplan des Landkreises. Knapp über eine Million Euro stehen als staatlicher Zuschuss im Raum.

Richtig ärgerlich war der Landrat - immer noch – auf die Immobilienverwaltung des Freistaates Bayern. Mit dieser liegt der Landkreis im Clinch, weil es höchst unterschiedliche Ansichten über den Wert eines knapp über 1000 Quadratmeter großen Grundstückes der Bayerischen Staatsforsten gibt. Dieses braucht der Landkreis, um das Umfeld der CO II neu gestalten zu können. Ein Coburger Gutachterausschuss hat dafür einen Wert von rund 20 000 Euro ermittelt, der Freistaat Bayern hingegen würde erst bei 86 000 Euro mit sich reden lassen. "Das ist eine ziemliche Unverschämtheit", schimpfte Busch, der bei diesem Thema auch auf die Vermittlung von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hofft.

Eifrig diskutiert wurde in verschiedenen Gremien auch über das Aussehen der künftigen CO II. Christoph Gatz betonte, dass es ihm und seinen Planern wichtig gewesen sei, die Schule und ihre Gebäude mit der umliegenden Landschaft zu verzahnen. Man baue schließlich am "Landschaftsbalkon" der Schule. Dass da bei den Entwürfen die Farbe Grün bei der Fassadengestaltung eine alles überragende Rolle spielte, quittierte Klaus Reisenweber am Montag mit einem Schmunzeln bei seiner Rede: "Manchmal hatte ich Albträume, dass unsere Schule komplett in Grün erscheint." Doch auch dieses Problem habe sich in mehreren Gesprächen lösen lassen.

Ob es bei der CO-II-Sanierung zeitlich nach Plan laufen wird - darauf wollte sich keiner der drei Redner festlegen. "Wenn wir den Zeitplan einhalten wollen, müssen wir alle zusammenhelfen", forderte Architekt Gatz. Klaus Reisenweber stimmte dem zu, wohl wissend, dass es in den nächsten Jahren sicher zu Interessenkonflikten zwischen Baufortschritt und dem Schulbetrieb kommen wird. Aber was tue man nicht alles für eine Schule, versicherte Reisenweber, "die nach der Fertigstellung ihresgleichen suchen wird".


Coburger Tageblatt, 14.07.2012

Zentrale Lage und kurze Wege

Neubau - Mit dem Spatenstich haben die Arbeiten für den Neubau der Straßenmeisterei des Landkreises begonnen. Drei Millionen Euro kostet das Projekt, von dem sich die Verwaltung mehr Effizienz erhofft.

Berthold Köhler

Coburg – Ein Jahr noch, dann werden Straßenmeister Edelbertz Schöpplein und seine Kollegen eine neue Heimat bekommen. Mit dem Spatenstich hat gestern, vorerst noch symbolisch, der Neubau der Straßenmeisterei auf einem Gelände unweit des Coburger Landratsamtes begonnen. Und das war erst der Anfang eines aus baulicher Sicht überaus ereignisreichen Sommers für den Landkreis. „Für einen Spatenstich-Marathon“, wie Landrat Michael Busch (SPD) dem Tageblatt gegenüber scherzte.

Denn nach dem rund drei Millionen Euro teuren Umzug der Straßenmeisterei von Scheuerfeld nach Coburg geht es Schlag auf Schlag. An der Realschule CO II, der Kreisstraße CO 3 (bei Bad Rodach) und im Herbst für die Mensa auf dem Gelände der beiden weiterführenden Schulen in Neustadt werden ebenfalls noch die Bagger anrollen. Ein großer Teil der Aufträge, das betonte Busch ausdrücklich, wird dabei auch von Firmen aus der Region erfüllt. Für den Landrat ist dies eine besonders wichtige Sache: „So haben alle etwas davon: Die Menschen, die Verwaltung und natürlich auch die heimische Wirtschaft.“ In einer Zeit, in der kommunale Investitionen in so hohem Maße nicht ganz üblich seien, könne man so der Wirtschaft ein bisschen helfen.

Ursprünglich war alles ganz anders geplant: Noch vor zwei Jahren ging die Landkreisverwaltung davon aus, dass die bestehende Straßenmeisterei im Coburger Stadtteil Scheuerfeld erweitert werden kann. Allerdings ergaben sich dort schwerwiegende Probleme mit dem Lärmschutz, weil direkt neben dem Betriebsgelände ein Baugebiet ausgewiesen wurde. Deshalb fiel die Entscheidung, die komplette Dienststelle an s Landratsamt zu verlegen. Das hat natürlich auch Vorteile, wie Güliz Celik vom Landratsamt erläuterte: „Durch die Zentralisierung werden die Wege natürlich deutlich kürzer! Außerdem entspreche die neue Straßenmeisterei nun wenigstens auch technisch dem Stand der Zeit.

3,03 Millionen Euro stehen derzeit als Baukosten in den Plänen des Landratsamtes, der Bau soll fast ein Jahr dauern. Ob und wie die fast 5000 Quadratmeter Dachflächen der Straßenmeisterei noch mit Photovoltaik versehen werden kann, ist noch offen. Bekanntlich präsentiert sich weltweit der Markt für Photovoltaik und regenerative Energien total im Umbruch. Deshalb steht die Entscheidung im Landratsamt noch aus. Optimistisch zeigte sich Michael Busch, dass der derzeit noch in der „Warteschleife“ der Kreisgremien befindliche Anbau zwischen Straßenmeisterei und Landratsamt auch noch bald in Angriff genommen wird. Hier stehen noch einmal weitere vier bis fünf Millionen Euro im Raum. Wir der neue Block der Landkreis-Verwaltung gebaut, sollen alle derzeit ausgelagerten Dienststellen an der Lauterer Straße zentralisiert werden. Die Verhandlungen zwischen der Stadt und dem Landkreis, dort auch eine gemeinsame Kfz-Zulassungsstelle zu integrieren, sollen sich auf einen guten Weg befinden.

So sieht die Zukunft aus: Im Sommer 2013 soll die neue Straßenmeisterei neben dem Coburger Landratsamt fertig sein. Gestern haben die Arbeiten mit dem symbolischen Spatenstich begonnen. Grafik: Wutke Architekten

Neue Presse, 14.07.2012

Spatenstich für neue Straßenmeisterei

Das Projekt entsteht direkt am Landratsamt Coburg.
Es kostet insgesamt rund drei Millionen Euro.

Von Matthias Mathes

Beim Spatenstich (von links): Ingenieur und Stadtrat Andreas Gehring, Klaus Bernhard vom Planungsbüro, Architekt Christian Wutke, Landrat Michael Busch, Christian Schultheiß vom Bauunternehmen Angermüller sowie vom Landratsamt Güliz Celik, Straßenmeister Edelbert Schöpplein und Tiefbau-Fachbereichsleiter Hans-Joachim Knauer. Foto: Hans Blischke

Coburg – Als „Startschuss für Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 34 bis 35 Millionen Euro“ bezeichnete Landrat Michael Busch den ersten Spatenstich für die neue Straßenmeisterei des Landkreises direkt am Landratsamt. Rund drei Millionen Euro soll das neue Quartier von Straßenmeister Edelbert Schöpplein und seiner Mannschaft kosten. Ursprünglich sei eine umfangreiche Sanierung der alten Straßenmeisterei in Scheuerfeld vorgesehen gewesen. Nachdem an diese nun ein reines Wohngebiet grenze, hätte es Probleme mit dem Lärmschutz gegeben – etwa wenn im Winter Streufahrzeuge zu nächtlicher Stunde ausrücken müssten. Daher habe ein Neubau zur Debatte gestanden, so Busch. Inzwischen hat der Kreistag dem Vorhaben zugestimmt. Die Arbeiten können am 23.Juli beginnen. Sie sollen in etwas einem Jahr abgeschlossen sein.

„Die neue Straßenmeisterei erleichtert die Organisation bei der Pflege der Kreisstraßen“, sagte der Landrat. Zudem sei das Gebäude energetisch auf dem neusten Stand. Noch nicht endgültig entschieden ist die Installation einer Photovoltaikanlage. Das Landratsamt prüft die Wirtschaftlichkeit einer solchen Investition. Die Anlage würde rund 590 000 Euro kosten.

Schon am Montag geht es mit dem Spatenstich für das größte Bauvorhaben des Kreises weiter. Für die Generalsanierung der Realschule CO II sind 22 Millionen Euro veranschlagt.


Coburger Tageblatt, 05.07.2012

Kapp wächst um drei Hallen

STANDORT Unternehmen investiert rund sechs Millionen Euro in einen Neubau für den Bereich Mechanische Fertigung. Lieferung und Montage der Fertigteile erfolgte durch die Firma Angermüller.

Von unserem Redaktionsmitglied Christian Broßmann

Coburg - Rund zwei Dutzend Betonstützen ragen auf dem Gelände der Firma Kapp in den Himmel. Am Standort in der Callenberger Straße entsteht ein großes Bauwerk, das drei Hallen in sich vereint. Baubeginn war im März, bezugsfertig soll der Neubau im Januar 2013 sein. Die Investitionssumme für dieses Bauprojekt liegt bei etwa sechs Millionen Euro.

"Die Herausforderung bei diesem Projekt ist, dass sowohl die Bautätigkeit als auch der anschließende Umzug von Menschen und Maschinen bei laufender Fertigung stattfinden", erklärt Markus Kunzelmann, Leiter Zentrale Werksplanung und Standortentwicklung. In den Neubau einziehen wird der Bereich Mechanische Fertigung. Dort werden verschiedene Bauteile für die Kapp-Maschinen gedreht, geschliffen, gebohrt und gefräst.

Die meisten der notwendigen Betonstützen auf der Baustelle in der Callenberger Straße stehen schon: Hier entstehen drei moderne Fertigungshallen für die etwa 60 Beschäftigten der Mechanischen Fertigung. Der Umzug ist für Anfang 2013 geplant.
Foto: Christian Brossmann

Die neue Halle bietet nicht nur eine moderne Infrastruktur für die hochgenauen Fertigungsmaschinen, sondern verbessert auch das Arbeitsumfeld der rund 60 Beschäftigten in diesem Bereich. Ebenfalls ein wichtiger Punkt ist die Verbesserung der Energiekostenbilanz um mindestens 30 Prozent, womit der neue Bauabschnitt die hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung mehr als erfüllt. So wird bis zu 90 Prozent der Maschinenabwärme zurückgewonnen. Die Abluft wird in einer zentralen Anlage gereinigt.

Der Umzug soll im kommenden Januar beginnen und im Sommer abgeschlossen sein. "Allein unsere größte Maschine benötigt insgesamt sechs Wochen, bis sie wieder funktionsfähig produzieren kann", sagt Markus Kunzelmann.

Insgesamt etwa 30 Maschinen müssen umziehen. Für sie wurde im Neubau eine 40 Zentimeter starke Bodenplatte gegossen, und insgesamt steht das neue Gebäude auf acht Meter tief gründenden Pfählen. Damit die Produktion während des Umzugs nicht unterbrochen wird, werden verschiedene Teile soweit wie möglich vorgefertigt. "Wir sind mit der Produktion weiter unter Volllast."

Das Bauwerk ist 55 Meter lang und 45 Meter breit. In der Breite unterteilt es sich in zwei Fertigungshallen und eine etwas schmalere Halle für Anlieferungen im Erdgeschoss und für Büros der fertigungsbe gleitenden Mitarbeiter. Das Mitarbeitercasino wird im zweiten Stock eingerichtet. Der Neubau schließt sich direkt an die bestehende Montagehalle an und ist mit zwölf Metern genau so hoch.

Sämtliche Stützen für die Außenwände stehen schon, weitere für die mittlere Trennwand folgen. Danach werden das Dach und die Außenwände errichtet. Um die schweren Bauteile und Maschinen später durch die Hallen zu transportieren, werden vier Krane installiert, die jeweils 20 Tonnen heben können.

Originalartikel


Coburger Tageblatt, 22.05.2012

Junge Leute für den Bau werben

Landrat und Wirtschaftsförderer besuchen im Rahmen des Unternehmensdialogs die Firma Angermüller. Michael Busch sichert Unterstützung in der Nachwuchsförderung zu.

Untersiemau - Der Bausektor kämpft mit Nachwuchsproblemen. "Die Jugend zu mobilisieren, wird immer schwieriger", sagt Stefan Schultheiß, Geschäftsführer der Firma Angermüller-Bau. Dort setzten am Mittwoch Landrat Michael Busch und Wirtschaftsförderer Martin Schmitz den Unternehmerdialog fort. Der Betrieb bildet im Moment rund 50 junge Menschen in den Berufen Maurer, Stahlbetonbauer, Maschinist oder im Büro aus.

Beeindruckend war ein Gang durch die Fertigung der Firma Angermüller-Bau in Untersiemau. Hier wird Beton in eine Stahlform gegossen und gerüttelt, so entstehen Betonplatten. Links Geschäftsführer Stefan Schultheiß und Landrat Michael Busch. Foto: ga

Wer auf dem Bau arbeitet, sollte Mathekenntnisse haben und handwerkliches Geschick besitzen. Aber: "Wichtiger als gute Noten ist der Wille zu arbeiten", so Schultheiß. Ohne Ausbildung ist heute auf dem Bau übrigens nichts zu wollen. "Den Handlanger von früher gibt es so gut wie nicht mehr."

Was die Ausbildungssituation angeht, sicherte der Landrat Unterstützung zu. Zum Beispiel mit dem Projekt "Mehr Ausbildung", bei dem junge Leute frühzeitig qualifiziert werden sollen. Hier könnte für den Bausektor geworben werden. Laut Stefan Schultheiß sind die Verdienstmöglichkeiten für junge Leute in dieser Branche gut. Busch und Schmitz blickten auch in die Fertigung und waren beeindruckt. "Man unterschätzt, was der Betrieb leistet", so Busch.

In der Firmengruppe arbeiten 550 Leute am Stammsitz Untersiemau sowie in Tochter- und Zweigunternehmen in Bayern, Sachsen und Thüringen. Vor 20 Jahren waren es noch 80 Mitarbeiter. "Wir sind kontinuierlich gewachsen", so Schultheiß. Heute beträgt das Jahresumsatzvolumen zwischen 80 und 100 Millionen Euro. Die Firma errichtet Betonfertigteile für Lager- und Industriehallen oder größere Wohnkomplexe. Ein Vorteil ist, dass alles aus einer Hand entsteht. Dadurch ist es möglich, Termine zu nennen und einzuhalten.

Das Unternehmen liefert ferner Beton und Stahl für Bauwerke wie den Füllbachtunnel und den Höhnbergtunnel. Die Hauptkunden kommen aus dem Raum Bamberg, Erlangen, Forchheim und Kulmbach, weniger aus Coburg. Das liege an der Nähe zu Thüringen und dem damit verbundenen Lohngefälle. Schultheiß ist mit der Auftragslage zufrieden, an eine Ausdehnung auf das Bundesgebiet denkt er nicht. "In ganz Deutschland herumzufahren, ist nicht unser Ziel."

Reiner Schultheiß, zuständig für die Fertigteilproduktion, führte durch den Betrieb und erklärte die Abläufe. Immerhin 700 000 Kubikmeter Beton im Jahr und täglich rund 20 Tonnen Stahl werden hier verarbeitet. ga


Coburger Tageblatt, 17./18.05.2012

Ohne Ausbildung geht gar nichts

Von unserem Redaktionsmitglied Berthold Köhler

Untersiemau – Auch ohne Schulabschluss auf dem Bau immer noch einen Job zu finden, – diese Zeiten sind vorbei. Beim „Unternehmerdialog“ von Landrat Michael Busch (SPD) bei der Firma Angermüller machte gestern Geschäftsführer Stefan Schultheiß klar, dass ohne Ausbildung heute in keiner Branche mehr was geht: „Ungelernte Handlanger haben wir vielleicht noch zwei oder drei in der ganzen Firmengruppe.“ Und die hat immerhin 550 Mitarbeiter.

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„Der Wille, gute Arbeit zu leisten, ist mir wichtiger als ein Realabschluss.“

Stefan Schultheiß, Geschäftsführer

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Der Bau ist freilich immer noch eine Branche, in der man zupacken muss. Davon konnten sich Busch und Wirtschaftsförderer Martin Schmitz in Untersiemau überzeugen. Aber gewisse Grundanforderungen stellt Schultheiß schon, wenn er gewerbliche Lehrlinge ausbildet. „Mathe nicht schlecht, dazu handwerkliches Geschick, – das sollte schon sein“, sagte der Geschäftsführer. Allerdings werde es immer schwieriger, geeignete Bewerber für Ausbildungsplätze zu finden. –Dabei hat die Firma extra einen erfahrenen Meister in ihren Reihen, der sich mit Herzblut um die Berufseinsteiger kümmert. „Hier kann der Landkreis helfen“, signalisierte Michael Busch. Mit dem Projekt „Mehr Ausbildung“ versuche man, junge Menschen frühzeitig fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Da biete es sich an, in den Schulen gezielt für eine Ausbildung in der Baubranche -– die immerhin mit guten Ausbildungsentschädigungen lockt – - zu werben.

Gleich wird gerüttelt. In der Deckenfertigung der Firma Angermüller verfolgen Stefan Schultheiß, Michael Busch, Reiner Schultheiß und Martin Schmitz, wie aus Stahl und Beton tragfähige Decken werden. Foto: Berthold Köhler

Entgegen dem Trend in der Branche, die in den vergangenen Jahrzehnten viele Firmenpleiten verkraften musste, hat sich die Angermüller-Gruppe gut entwickelt. Vor nicht allzu langer Zeit hatte das Unternehmen gut 80 Mitarbeiter, heute sind es rund 550 (Ausbildungsquote: knapp zehn Prozent), die auf verschiedene Zweigwerke und Tochterunternehmen in Franken, Sachsen und Thüringen verteilt sind. Ein Motor, der in den vergangenen Jahren den Umsatz der Unternehmensgruppe angetrieben hat, war der Neubau der A 73 samt Nebenstrecken. „Da haben wir viele Brücken gebaut“, sagte Schultheiß und zeigte Richtung Großheirath. Da steht eine Angermüller-Brücke für die B 289.

Nicht ganz so groß war die Chance für den Mittelständler, bei der Vergabe von ICE-Bauwerken mitzumischen. „Einzelprojekte mit einer Ausschreibungssumme von 50 Millionen Euro und mehr sind eine Nummer zu groß für uns“, sagte Schultheiß. Zwischen 80 und 100 Millionen Euro liegt der Jahresumsatz der Firmengruppe. Da sei da Risiko zu groß, sich auf ein solches Groß-Projekt zu konzentrieren. Immerhin: Die beiden Tunnelbauwerke „Füllbach“ und „Höhnberg“ werden mit Beton aus dem Angermüller-Mischwerk in Untersiemau gebaut.

Hauptpartner der Firma sind große Unternehmen in der Region, die ihre Maschinen-, Produktions- und Bürogebäude aus Beton-Fertigteilen erstellen lassen. Schlüsselfertig, übrigens, – das liegt inzwischen längst nicht mehr nur bei den privaten Häuslebauern total im Trend. Große Bauwerke bringen natürlich auch große Mengen-Umsätze mit sich. Wie Reiner Schultheiß (er arbeitet in der Fertigteil-Produktion) erklärte, werden bei Angermüller im Jahr rund 700 000 Kubikmeter Beton verbraucht, täglich kommen in Untersiemau dazu rund 20 Tonnen Stahl an. Trotz der gesunden Auftragslage – allzu sehr nach höherem strebt Geschäftsführer Stefan Schultheiß nach eigenen Worten nicht: „Wir können nicht in Deutschland herum fahren – aber das ist auch nicht unser Ziel.“


Unser Tochterunternehmen, die Angermüller Schlüsselfertiges Bauen GmbH hat für einen weiteren zufriedenen Kunden, die Landmetzgerei Hauck in Stöppach das hochmoderne Gebäude schlüsselfertig erstellt.

Neubau Metzgerei Hauck

In Stöppach wird am Wochenende das modern gestaltete neue Gebäude der Metzgerei offiziell eingeweiht.

Die Landmetzgerei Hauck in Stöppach ist für die Zukunft bestens gerüstet. Bereits am 1.Dezember wurde ein Neubau, in der Ahorner Straße 17, oberhalb der Gastwirtschaft Hauck, mit moderner Metzgerei und hellem freundlichen barrierefreien Laden, der für Senioren mit Gehwagen bestens geeignet ist, bezogen. Auch die Kundenparkplätze befinden sich direkt vor der Ladentüre …

Die Metzgerei, die nach den neuesten Richtlinien des Lebensmittelrechts auf 300 Quadratmetern gebaut wurde, ist mit dem modernsten Maschinen zur schonenden Herstellung der Fleisch- und Wurstwaren, sowie mit Personalräumen ausgestattet.. Jetzt haben wir zum Arbeiten optimale Bedingungen“, freut sich Chef und Fleischermeister Hartmut Hauck. … auch den ökologischen Aspekt hat man beim Bau berücksichtigt. So wird ein Teil der elektrischen Energie des Eigenverbrauchs selbst hergestellt. ... ganzen Artikel lesen

Ein schmucker Neubau der Landmetzgerei Hauck ist in der Ahorner Straße in Stöppach entstanden.


Context 4/2010 Produkte und Projekte

SIEBENBOGENBRÜCKE

Lieferantenbewertung der Deutschen Bahn für unser BV Siebenbogenbrücke

Die historische Siebenbogenbrücke in Fürth entstand in den Jahren 1862/63 nach Plänen des Bezirksingenieurs Reissinger für die Strecke nach Würzburg. Bereits Anfang des 20.Jahrhunderts wurde sie auf fünf Gleise ausgebaut und erhielt an der Südseite einen Anbau aus Beton. Weitere Umbaumaßnahmen 1969/70 und die Versetzung der Oberleitungsmasten neben die Strecke in den Rednitzgrund erweiterten die Siebenbogenbrücke auf ihre heutige Breite von 25,1 Meter bei einer Länge von 186,7 Metern. Nun wird ihr als Erweiterung eine Brücke aus Beton zur Seite gestellt, die den Verlauf der sieben Bögen exakt aufnimmt. www.vde8.de

Eisenbahn Ausbau/Neubaustrecke
Nürnberg-Erfurt-Leipzig/Halle-Berlin (VDE8):

In den Zwickeln der sieben Betonbögen stehen insgesamt sechs Zwischenpfeiler, die die Auflage- beziehungsweise Stützpunkte für die Schienenfahrbahnen bilden werden.


Coburger Tageblatt, 21.10.2010

Der erste Bauabschnitt ist fertig

STANDORT Die Unternehmensgruppe Bayerischer Inkasso Dienst lässt im Weichengereuth ein neues Verwaltungsgebäude und eine Parkgarage mit 132 Stellplätzen errichten. Insgesamt werden fast acht Millionen Euro investiert.

Vor vier Jahren wurde die BID-Firmenzentrale schon einmal erweitert. Durch das Wachstum bei Geschäftsvolumen und Mitarbeitern wurde der Neubau nötig. Dank des neuen Parkdecks soll sich außerdem die Situation für die Anwohner entschärfen. Foto: BID

Coburg - Die Baustelle der Bayerischer- Inkasso-Dienst-Unternehmensgruppe (BID) im Weichengereuth zieht die Blicke vieler Pendler und Passanten auf sich. Am Standort der Firmenzentrale entsteht derzeit ein neues Verwaltungsgebäude mit rund 2000 Quadratmetern Bürofläche. Das entspricht einer Verdopplung der bisherigen Raumkapazität. Dazu kommt eine Parkgarage mit 132 Stellplätzen, die im hinteren Teil des Firmengeländes gebaut wird. Mit dem jüngst gefeierten Richtfest und der für Ende Oktober geplanten Fertigstellung der Parkdecks ist die erste Etappe des Großprojekts genommen.

Die Parksituation entspannt sich

Viele Anwohner rund ums Weichengereuth werden wohl aufatmen: Zusätzlich zu den ursprünglich geplanten 75 Stellplätze finden 132 Autos Platz auf dem Firmenareal. Diese mussten bis jetzt meist in der näheren Umgebung abgestellt werden, und das ärgerte wegen der ohnehin wenigen Parkplätze manche Anwohner.

Ende Oktober ist dieses Problem laut BID-Chef Heinz Bittermann endgültig gelöst. Die beengte Raumsituation ist nach seinen Worten der Hauptgrund, warum die Erweiterung solche Dimensionen annimmt. Erst vor vier Jahren war die Firmenzentrale um einen Neubau mit 800 Quadratmetern Bürofläche erweitert worden. Seitdem stieg die Zahl der BID-Angestellten von 85 auf über 180.

Neubau mit reichlich Fläche

Nun bietet der Neubau mit einer Nutzfläche von rund 2050 Quadratmetern theoretisch Raum für weitere 160 Beschäftigte. Allerdings ist laut Heinz Bittermann ein so drastischer Personalaufbau kurzfristig nicht beabsichtigt. „Wir bauen für die Zukunft“, so Bittermann. Weiteres Firmenwachstum werde sich aber im Personalaufbau widerspiegeln. Wegen des Gefälles hat die Parkgarage am Hang zwei, an der Talseite drei Ebenen. Zum Berg hin steigen die Parkdecks an, so dass nach Auskunft von Architekt Lutz Wallenstein Rampen eingespart und mehr Stellplätze geschaffen wurden. Besonders stabile Stahlbetondecken und 16 Meter lange Stahlträger von Außenwand zu Außenwand sorgen für Stabilität. Die Konstruktion hält den Betriebslärm in Grenzen und schafft für Nachbarn zudem einen Schutz vor dem Verkehrslärm der Bundesstraße.

Die Firma Angermüller wurde bei dem Bau des Parkdecks bereits zum 3. Mal und bei dem Bau des Verwaltungsgebäudes zum 4. Mal für die Unternehmensgruppe Bayerischer Inkasso Dienst BID tätig.

Fertigstellung im August 2011

Mit Rücksicht auf Energieverbrauch und Schalldämmung erhält das neue Bürogebäude eine hochgedämmte Außenhülle mit speziellen Jalousien, die eine Nachtauslüftung ermöglichen. Rund 6,5 Millionen Euro soll das Bürogebäude kosten, mit weiteren 1,3 Millionen Euro schlägt die Parkgarage zu Buche. Die Bauarbeiten sollen im August 2011, pünktlich zum Beginn des neuen Lehrjahres, abgeschlossen sein. Die BID-Unternehmensgruppe hat sich in den letzten Jahren nach eigenen Angaben unter den Top Ten der größten Dienstleister ihrer Art in Deutschland etabliert. bro

Das Unternehmen

Aufgaben Der Bayerische Inkasso Dienst leistet Wirtschaftsauskünfte und Bonitätsprüfungen über den Verbundpartner Bürgel.

Partner Zur Unternehmensgruppe gehören neben Bürgel die Profaktura Auslandsinkasso, die BID Bayerischer Inkasso Dienst AG und der Spartenspezialist ProCash.


Neue Presse, 20. 10.2010

BID: Erster Bauabschnitt fertig

Die BID-Parkgarage mit 132 Stellplätzen in Weichengereuth ist fast fertig und feiert Richtfest Damit ist die erst Etappe der Neubauarbeiten abgeschlossen.

Coburg - Sie zieht unweigerlich die Blicke der Pendler und Passanten auf sich, die Großbaustelle der BID Unternehmensgruppe am Coburger Weichengereuth. Mit beträchtlichem Aufwand an Mensch, Material und auch Kapital entsteht derzeit am Standort der Firmenzentrale ein neues Verwaltungsgebäude mit rund 2000 Quadratmetern Bürofläche, was faktisch einer Verdopplung der bisherigen Raumkapazitäten entspricht. Dazu kommt eine Parkgarage mit 132 Stellplätzen, die im hinteren, südlichen Teil des Firmengrundstücks gebaut wird. Mit dem jüngst gefeierten Richtfest und der für Ende Oktober geplanten Fertigstellung der Parkdecks ist die erste Etappe des Großprojekts genommen.

Die Firma Angermüller wurde bei dem Bau des Parkdecks bereits zum 3. Mal und bei dem Bau des Verwaltungsgebäudes zum 4. Mal für die Unternehmensgruppe Bayerischer Inkasso Dienst BID tätig.

Zugleich werden viele Anwohner rund um das Weichengereuth aufatmen: Statt der ursprünglich geplanten 75 Stellplätze finden jetzt 132 Autos zusätzlich Platz auf dem Firmengelände. Autos, die bis jetzt zum größten Teil in der näheren Umgebung abgestellt werden mussten, und wegen der ohnehin knappen Parkplätze immer mehr Unmut der Anwohner auf sich zogen. Ende Oktober wird das Problem laut BID-Chef Heinz Bittermann endgültig gelöst sein.

Im Süden von Coburg entsteht der Erweiterungsbau der BID-Gruppe.

Die beengte Raumsituation ist nach seinen Worten der Hauptgrund, warum die Erweiterung solche Dimensionen annimmt. Erst vor vier Jahren war die Firmenzentrale um einen Neubau mit 800 Quadratmetern Bürofläche erweitert worden. Seither stieg die Zahl der BID Angestellten von 85 auf über 180. Nun bietet der Neubau mit einer Nutzfläche von rund 2050 Quadratmetern, talseitig drei und hangseitig zwei Geschossen theoretisch Raum für weitere 160 Beschäftigte. Laut Heinz Bittermann ist ein so drastischer Personalaufbau kurzfristig aber nicht beabsichtigt. „Wir bauen für die Zukunft“, so Bittermann. Ein weiteres Firmenwachstum werde sich deshalb auch im Personalaufbau widerspiegeln.

Die Topografie und auch die Interessen der Nachbarn machen es notwendig, dass insbesondere die Parkgarage einige architektonische Besonderheiten aufweist. Wegen des starken Gefälles hat der Baukörper am Hang zwei, an der Talseite drei Ebenen. Zum Berg hin steigen die Parkdecks an, so dass nach Auskunft von Architekt Lutz Wallenstein Rampen eingespart und mehr Stellplätze geschaffen werden können. Mit Rücksicht auf Energieverbrauch und Schalldämmung erhält das neu entstehende Bürogebäude nach Auskunft des Architekten eine hochgedämmte Außenhülle mit speziellen Jalousien, die eine Nachtauslüftung ermöglichen.

Der Bau und die spezielle Technik haben ihren Preis: Rund 6,5 Millionen Euro soll das Bürogebäude kosten, mit noch einmal 1,3 Millionen Euro schlägt die Parkgarage zu Buche. Abgeschlossen sollen die Bauarbeiten im August 2011, pünktlich zum Beginn des neuen Lehrjahres sein.

Die BID Unternehmensgruppe hat es in den letzten Jahren nach eigenen Angaben mit einer ausgefeilten Strategie und Produktpalette unter die Top Ten der größten Dienstleister ihrer Art in Deutschland geschafft. Das BID-Angebot beginnt mit Wirtschaftsauskünften und Bonitätsprüfungen über den Verbundpartner Bürgel, dessen Filialbetrieb Heinz Bittermann 1985 übernahm und damit das Fundament für die spätere BID Unternehmensgruppe legte. Zu ihr gehören heute außerdem die auf weltweiten Forderungseinzug spezialisierte Profaktura Auslandsinkasso, die BID Bayerischer Inkasso Dienst AG und der Spartenspezialist Pro-Cash.


Coburger Tageblatt, 15.07.10

Der Pavillon zieht hinterher

Coburg - Vor einigen Monaten bezog der Architektur-Studiengang der Hochschule sein Interimsquartier im SÜC-Gebäude am Schillerplatz. Gestern reiste ihnen der selbstgestaltete Designtage-Pavillon vom Hofbräuhaus nach: An einem Kran der Firma Angermüller hängend, schwebte die fünfmal fünf Meter große Konstruktion ein und fand auf dem Dach des Pförtnerhauses eine neue Bleibe. Der Pavillon soll den provisorischen Lehrort optisch aufwerten und zugleich Werbung für ein Studium in Coburg machen.

Foto: Hagen Lehmann

Coburger Tageblatt, 15.07.10

Hier wächst der Milchwerke-Anbau

Investition Im Oktober soll die Herstellung von Convenience-Produkten in der neuen Halle anlaufen. Es wurden sechs Millionen Euro investiert, 15 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Mit einem Kran der Firma Angermüller wurden die tonnenschweren Betonelemente abgeladen und an den vorgesehenen Stellen positioniert. Foto: Christian Brossmann

Wiesenfeld - Die Betriebserweiterung der Milchwerke Oberfranken West kommt seit dem Spatenstich Ende April gut voran: Die Fundamente für den Anbau im Norden des Unternehmensgeländes sind fertig, die ersten Trägerelemente und Seitenteile stehen. Mitte/Ende Oktober soll in dem neuen Gebäude die Produktion anlaufen.

Vorgesehen ist der Bau für die Herstellung von so genannten Convenience-Produkten und Fertiggerichten in leicht zu portionierenden Packungen für die schnelle (Single-)Küche. Die Produktion soll separat von der übrigen Käsefertigung laufen, weil sie spezielle Anforderungen stellt. Dort, wo bisher die Herstellung der Convenience-Produkte untergebracht war, ist künftig die Käseverpackung angesiedelt. Durch die bauliche Erweiterung entstehen laut Direktor Ludwig Weiß insgesamt 15 zusätzliche Arbeitsplätze. "Und das, obwohl die Convenience-Fertigung sehr stark automatisiert ist."

Die Nachfrage der Kunden nach diesen Produkten sei in den letzten Jahren stark gestiegen, berichtet der Milchwerke-Chef. "Und es wird weiter wachsen." Im vergangenen Jahr wurden rund 4000 Tonnen Convenience-Produkte verkauft, das entspricht rund zehn Prozent des Gesamtausstoßes. In den kommenden Jahren soll dieser Anteil auf rund 20 Prozent steigen.

Die neue Fertigungshalle misst in der Länge 60 und in der Breite 18 Meter. Die Produktion ist auf zwei Stockwerke verteilt. Die Invetsitionssumme für den Neubau und die dafür notwendigen Fertigungsmaschinen liegt bei insgesamt sechs Millionen Euro.

Neben dieser Baumaßnahme investiert das Unternehmen außerdem in Anlagen für die Energieeinsparung. Dazu gehören innovative Kühltechnik sowie Wärmerückgewinnung durch Abluftverbrennung.

Redaktion: Christian Brossmann


Fränkischer Tag, 07.05.10

Entlastung für die Innenstadt

Parkplätze I Durch die Quartiersgarage Bamberg-Mitte kommen in zentraler Lage 400 neue Parkplätze dazu. Das 12-Millionen-Euro-Projekt wurde im Beisein von Minister Herrmann eröffnet.

Bamberg-Mitte Durch die Quartiersgarage Bamberg-Mitte kommen in zentraler Lage Bambergs 400 neue Parkplätze dazu. Das 12-Millionen-Euro-Projekt wurde am Freitag vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann eröffnet.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit vollzogen sich die Bauarbeiten für das Projekt Bamberg-Mitte. Auf altem Gärtnerland entstehen hinter der Königstraße (im Bild vorne) 100 Wohneinheiten mit 400 Stellflächen in einer dreigeschossigen Tiefgarage. Foto: Ronald Rinklef
Innenminister Joachim Herrmann sprach bei der Eröffnung der Tiefgarage Bamberg-Mitte. Foto: Herbst
Bamberg - Architekt Matthias Dietz ließ es sich nicht nehmen, beim Festakt fünf Meter unter den Häusern an der Wachsbleichen auf zwei in Bamberg nicht selbst verständliche Gegebenheiten hinzuweisen: Die neue Tiefgarage Bamberg-Mitte hat den Kostenrahmen von 13 Millionen Euro mit zwölf Millionen Euro um 1 Millionen deutlich unterschritten. Und sie wurde nach knapp zwei Jahren Bauzeit auch noch vier Wochen früher fertig als geplant.

Für die Tiefgarage hat die Firma Angermüller Bau GmbH die Erd-, Kanal-, Spezialtiefbau-, Beton-, Stahlbetonarbeiten und Fertigteile ausgeführt. Die Wohnbebauung wird von dem Tochterunternehmen, der Angermüller Schlüsselfertiges Bauen GmbH & Co. KG, schlüsselfertig erstellt.

Die neue Errungenschaft hat das Zeug dazu, das Quartier um die Königstraße bei seinem Weg nach vorne ein großes Stück zu beschleunigen. Denn der Name Quartiersgarage ist eher eine Untertreibung. Mit 400 Stellflächen, davon 100 Kurzzeitstellplätze für die Gewerbetreibenden in der Nachbarschaft, ist das drei(!)geschossige Haus die größte zentrale Parkraumerweiterung seit der Eröffnung der Georgendamm-Garage.

Es entstand unter schwierigen Verhältnissen mitten im Grundwasser der Flussaue und bildet die Basis für das Wohngebiet darüber, Bamberg Mitte, mit seinen 100 Wohneinheiten und bald 250 Bewohnern. Ein Teil der Häuser fußt direkt auf der Garage.

Oberbürgermeister Andreas Starke freute sich bei der Eröffnung ein Teil der Ziele, die mit dem Großprojekt verbunden waren, bereits erfüllt zu sehen: "Wir stellen eine Aufbruchstimmung fest, die das Areal um die Königstraße ergriffen hat", sagte Starke und bedankte sich vor allem auch bei dem von Berlin nach Bamberg geeilten Innenminister Joachim Herrmann.

Der hat als Chef der Obersten Baubehörde nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass dieses Großprojekt verwirklicht werden konnte. Insgesamt flossen 17 Millionen Euro Städtebaufördermittel in Bamberg-Mitte und hier vor allem in die Tiefgarage, die allein durch die Verkaufserlöse nicht hätte finanziert werden können.

Minister Herrmann erinnerte in seiner Ansprache an die desolaten Verhältnisse in der Vergangenheit, die von einer Ansammlung von Schuppen, Garagen und wilden Parkflächen geprägt waren. Die Wiederbelebung des Areals wertete er als Beweis für den Erfolg der bayerischen Städtebauförderpolitik.

Mit ihr verfolge der Freistaat das Ziel, die Innenstädte als vielseitigen Lebensraum zu erhalten, und vor allem auch für Familien Wohnraum zu schaffen. "Unsere Innenstädte sind ein Kulturgut", bekannte Herrmann. Wie er sagte, hat seit 1971 allein Bamberg 67 Millionen Euro Städtebauförderung erhalten. Redaktion: Michael Wehner


Coburger Tageblatt, 21.04.10

Waldrich Coburg hat jetzt mehr Platz

Standort Das Maschinenbauunternehmen hat insgesamt vier Millionen Euro in eine neue Halle investiert, die nach einer Bauzeit von neun Monaten offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde. Das Auftragspolster reicht für die nächsten zwei Jahre.

Hubert Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung, stellte den Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Belegschaft und Nachbarschaft den imposanten Hallenneubau vor.

Coburg - "Waldrich Coburg bleibt Waldrich Coburg." Das hatte Cui Zhicheng, Direktor von Beijing No. 1, der Belegschaft des traditionsreichen Maschinenbauers bei der Übernahme im Jahr 2005 versprochen. Bei der gestrigen offiziellen Übergabe der neuen Halle wiederholte der Direktor der chinesischen Muttergesellschaft diese Losung. Er war extra für den Festakt aus China angereist.

Weil dank der hervorragenden Auftragslage - Vollauslastung für die nächsten zwei Jahre - der Platz knapp wurde, fiel Anfang 2009 die Entscheidung für den Hallenneubau.

Die Halle wurde gestern nach einer Bauzeit von neun Monaten offiziell ihrer Bestimmung übergeben und bietet künftig zusätzliche Fläche für Maschinenmontage, Verpackerei und Versand. Außerdem wurde der angrenzende Firmenparkplatz umgestaltet.

Otto Waldrich, Sohn des Firmengründers und einstiger Geschäftsleiter, nimmt bis heute Anteil an der Unternehmensentwicklung und war auch bei der gestrigen Veranstaltung dabei.
Echt stark:
ein 120-Tonnen-Kran

Insgesamt vier Millionen Euro wurden investiert, die neue Halle ist 19 Meter hoch und hat eine Grundfläche von 2800 Quadratmetern. Ein echtes Monster ist der eindrucksvolle Kran, der Lasten bis zu 120 Tonnen hebt.

Einst war hier ein Flusslauf

Die neue Halle verfügt über einen feuergeschützten Raum für die Versandschreinerei sowie über eine Photovoltaik-Anlage mit 680 Modulen und einer Leistung von 125 kWp. Bei den Erdarbeiten stellte sich heraus, dass sich während der Eiszeit unter dem Bauplatz ein Flusslauf befand.

Deshalb mussten für das Fundament 400 Pfähle in den sumpfigen Boden getrieben werden. Hubert Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung von Waldrich Coburg, würdigte in diesem Zusammenhang die Leistung der Firmen Brockardt Bau und Angermüller Bau.

Seit der Übernahme durch die Chinesen habe sich das Coburger Traditionsunternehmen eindrucksvoll entwickelt, berichtete Hubert: Der Umsatz verdreifachte sich auf 170 Millionen Euro und die Mitarbeiterzahl wuchs von 500 auf 750. Die Firma ist frei von Bankverpflichtungen und steht als liquides Unternehmen da.

Und mehr als das: Bis Ende vergangenen Jahres wurden insgesamt 30 Millionen Euro in neue Maschinen und Gebäude, Renovierungen und Großreparaturen investiert.

Selbst im Krisenjahr 2009, als der deutsche Werkzeugmaschinenbau um ein Drittel einbrach, wuchs Waldrich um 20 Prozent. „Wir sind Weltmarktführer im Bau von Maschinen für die Bearbeitung von Dieselmotorengehäusen und für den Energiesektor im Bereich der Turbinengehäuse-Bearbeitung“, erklärte Waldrich-Chef Becker.

„Es ist beeindruckend, was hier entstanden ist“, sagte Oberbürgermeister Norbert Kastner. „Nicht nur mit Blick auf den Hallenneubau, sondern auch auf die geschäftliche Entwicklung.“ Waldrich sei ein gutes Beispiel für deutsch-chinesische Zusammenarbeit. Die Investition wertete Kastner als Bekenntnis zum Standort Coburg.

Text und Fotos: Christian Brossmann


Coburger Tageblatt, 2.Januar 2010

Ein wichtiger Mosaikstein für den Verein

SPENDE Firma Angermüller stiftete 5000 Euro, um Kinder besser transportieren zu können.

Untersiemau - Bei der Firma Angermüller in Untersiemau ist es schon seit vielen Jahren Tradition, soziale Einrichtungen im Coburger Land zu unterstützen, anstatt Weihnachtsgeschenke an die Kunden zu verteilen.

Der Geschäftsführer der Firma Angermüller, Christian Schultheiß (links) überreichte an Dr. Ulrich Schamberger vom Verein zur Unterstützung der Klinik für Kinder und Jugendliche Coburg eine Spende in Höhe von 5000 Euro. Foto: Michael Stelzner

Christian Schultheiß, der Geschäftsführer der Firma Angermüller, überreichte an Dr. Ulrich Schamberger vom Verein CoJuKi zur Unterstützung der Klinik für Kinder und Jugendliche, einen Scheck in Höhe von 5000 Euro. Ulrich Schamberger zeigte sich erfreut über den großen Betrag. Man sei damit der Anschaffung eines Transportinkubators, der rund 50 000 Euro kostet, ein wesentliches Stück näher gekommen.

Mit dem Gerät können Frühgeborene oder schwerstkranke Neugeborene optimal, mit allem Nötigen versorgt, transportiert werden. Dr. Schamberger informierte, dass der Verein die Klinik unterstütze, um eine zeitgerechte medizinische Diagnostik und Versorgung zu ermöglichen und den Aufenthalt im Klinikum den Kindern und Jugendlichen so angenehm wie möglich zu gestalten.


Parkhaus am Klinikum Coburg

Mehr Service für Besucher und Patienten

A. Herzog

Coburg - Das Parkhaus am Coburger Klinikum ist wieder geöffnet. Seit dem 24. August stehen den Krankenhausbesuchern und Patienten nun 193 Parkplätze auf sechs Decks zur Verfügung.

Erheblich mehr Parkplätze stehen jetzt im Parkhaus am Klinikum zur Verfügung. Es wurde noch mehr für den Komfort der Patienten und Besucher getan. Foto: A. Herzog

Das sind 61 mehr als ursprünglich vorhanden waren. Doch der Service wurde auch in anderer Hinsicht erheblich verbessert, wie Prokurist Ulrich Volk erklärt. Mit der Schaffung einer zweiten Einfahrt von der Ketschendorfer Straße aus wird die Bildung von Staus beim Abbiegen in das Parkhaus erheblich verringert.

Aufzug erleichtert Zugang

Des Weiteren wurde ein Aufzug für barrierefreies Begehen eingebaut - ein erheblicher Vorteil für Ältere, gehbehinderte Menschen und Mütter mit Kinderwagen. Kürzer sind die Wege von der Geriatrie geworden. Dort wurde ein zusätzlicher Kassenautomat aufgestellt. So muss man nicht erst von hinten um das Parkhaus herum laufen, um zu bezahlen. "Für diesen weiteren Komfort wurden insgesamt rund 850 000 Euro investiert. Es waren jedoch notwendige Maßnahmen, die wir uns auch selbst als Anspruch an ein hochmodernes Klinikum gestellt haben", sagt Ulrich Volk. Er ist froh, dass die durch die erforderliche sechswöchige Schließung aufgetretenen Probleme aus der Welt sind. Nun steht nur noch die Fertigstellung der Außenanlage zur Ketschendorfer Straße aus.

Lob für die Firmen

Dank der hervorragenden Zusammenarbeit und der Zuverlässigkeit der beteiligten Firmen sei es gelungen, das Projekt zeitgerecht abzuschließen. "So wurden bereits vor der Schließung der Parkdecks am 8. Juni viele Vorarbeiten in den Handwerksbetrieben geleistet: Betonteile und Fertigdecken produziert sowie Stahlkonstruktionen vorbereitet. Alles ging reibungslos und die Einsatzbereitschaft der Firmen war beispielhaft. Dafür müssen wir großes Lob zollen", hob der Prokurist des Klinikums hervor.


Fränkischer Tag, 22.Juli 2009

Pfleger: Mit dem Neubau voll im Plan

Richtfest Am Rohbau des künftigen Produktionsgebäudes wurde am Dienstag der Richtbaum aufgezogen. Die Dr.-Robert- Pfleger-Stiftung investiert fast 30 Millionen Euro, damit die Pfleger GmbH für die Zukunft gerüstet ist.

Gertrud Glössner-Möschk

Hallstadt - In nur vier Monaten ist an der Stadtgrenze das neue Produktionsgebäude der Dr. Robert Pfleger GmbH zu seiner endgültigen Höhe herangewachsen. Gestern wurde Richtfest gefeiert.

Das Richtfest bei der Dr. Robert Pfleger GmbH wurde gestern groß gefeiert. Unser Bild zeigt die Gäste unter der Richtkrone. Foto: Ronald Rinklef

Staatssekretärin Melanie Huml, CSU, nannte die Entscheidung des mittelständischen Unternehmens, fast 30 Millionen Euro in den Standort Hallstadt zu investieren, "zukunftsweisend". Huml lobte die "gelungene Mischung aus hohem kaufmännischem Können, unternehmerischem Gespür und Unternehmenskultur", die den mittelständischen Arzneimittelhersteller auszeichne.

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"Wir als Oberfranken dürfen angesichts unserer Leistungen ruhig selbstbewusster auftreten." Staatssekretärin Huml

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Geschäftsführer Dr. Peter Topfmeier verhehlte in seiner von Freude über diesen "großen Tag" getragenen Rede nicht, dass er am Horizont dunkle Wolken für die mittelständischen deutschen Pharmaunternehmen aufziehen sieht, wenn demnächst die AOK zum dritten Mal ihre Rabattverträge ausschreiben wird. Schon in den beiden vorangegangenen seien die Zuschläge vorwiegend an Töchter ausländischer Großkonzerne gegangen. Topfmeier spricht von einem "ruinösen Wettbewerb", weil für die Allgemeinen Ortskrankenkassen das Kartellverbot nicht gilt.

Geschäftsführer Josef Ahmann stellte die beteiligten Firmen vor und bedankte sich für die große Präzision, mit der die Planungen und Arbeiten bisher ausgeführt worden seien. Er betonte, dass fast alle verpflichteten Firmen in der Region ansässig seien.

Reiner Schmidt, stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der Dr.-Robert-Pfleger-Stiftung, stand "staunend und voller Respekt" vor dem Neubau, den die Stiftung finanziert, um ihn an die GmbH zu verpachten. Er nannte einige Zahlen: 54 000 Kubikmeter umbauter Raum, 1000 Tonnen verbauter Stahl. Trotz der Krise stemme Pfleger "demonstrativ" ein Neubauvorhaben, um sich den Herausforderungen der weltweiten Konkurrenz zu stellen. "Wenn wir einen wirklich freien Wettbewerb hätten, bräuchten wir uns keine Sorgen zu machen. "

Mit dem Bau der neuen Produktionsstätte, in der auch die Kantine, Sozialräume und Büros Platz finden werden, wurde im April begonnen. Ihre Fertigstellung und Einweihung ist für Dezember 2010 geplant. Mit dem Neubau wächst die Fläche für die Produktion von Tabletten, Zäpfchen und Salben von bisher rund 1500 auf später 4300 Quadratmeter. Damit hat Pfleger auch noch genügend Reserven für die Produktion neuer Arzneimittel.


Neue Presse, Freitag, 15.August 2008

Vollauslastung für mehr als drei Jahre

Waldrich I Alles ging superschnell

Neue Montagehalle in Betrieb genommen - Umsatz in kürzester Zeit mehr als verdoppelt

Vertreter der Geschäftsführung von Waldrich, des ausführenden Bauunternehmens und der Stadt Coburg waren bei der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Montagehalle zugegen. Fotograf/Quelle: Daniela Koehler

Coburg - Es ging superschnell: Erst im April war Baubeginn, und schon seit Ende Juli ist sie fertig. Am Mittwoch nahm die Firma Waldrich, Coburg, ihre neue Montage- und Lagerhalle in Betrieb, die dazu beitragen soll, dass der Maschinenbauer seinen immensen Auftragsbestand so zügig wie möglich abarbeiten kann.

Rund 1500 Quadratmeter ist sie groß und die Investitionssumme betrug "alles in allem" rund 1,75 Millionen Euro. Der Anbau war nötig geworden, weil das Unternehmen "aus allen Nähten platzt", sagte Geschäftsführer Hubert Becker.

"Seit der Übernahme durch Bejing No. 1 (den chinesischen Eigentümer) i Jahr 2005, haben wir unseren Umsatz mehr als verdoppelt", war Becker stolz. 2005 habe der Maschinenbauer rund 63 Millionen Euro Umsatz erzielt, 2008 sollen es fast 150 Millionen Euro sein. Und auch die Zukunft sei schon mindestens für die nächsten drei Jahre gesichert. "Im Jahr 2007 hatten wir einen Auftragseingang von 250 Millionen Euro, heute sind es schon mehr als 500 Millionen Euro, und wir haben erst August", sagte Becker und bestätigte: Von konjunkturellem Abschwung ist bei Waldrich nicht das Geringste zu spüren. Die Lieferzeiten für die Maschinen betragen derzeit 36 Monate und mehr.

Deswegen war auch der Bau der neuen Halle notwendig geworden. Der zusätzliche Platz soll helfen, "die logistischen Abläufe in der Montage zu verbessern", wie Becker ausführte. Zusätzliche Büros und Aufenthaltsräume samt Teeküche sollen dazu beitragen, die interne Infrastruktur des Unternehmens zu optimieren. "Wir haben von unserer Seite aus alles getan um der Situation gerecht zu werden", sagte Becker mit Blick auf den hohen Auftragsbestand.

Seit 2006 hat das Unternehmen fast 20 Millionen Euro am Standort Coburg investiert und auch 2009 soll es fleißig damit weitergehen. Eine neue Solaranlage, neue Sozialräume und die Anschaffung neuer Maschinen stehen neben vielem Anderen auf dem Investitionsplan. Auch die Zahl der Mitarbeiter sei in den letzten Jahren um rund 200 auf heute zirka 700 deutlich gestiegen.

Ein klares Bekenntnis des Unternehmens zum Standort Coburg, wie Becker betonte: "Wir werden alles tun, um den Standort Coburg so sicher wie nur irgend möglich zu machen", sagte er.

Oberbürgermeister Norbert Kastner überbrachte die Grüße und den Dank der Stadt Coburg. "Es macht Freude zu sehen, wie sich Waldrich entwickelt", sagte er. Dies auch vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen am Standort investiert habe und rund 85 Prozent der mit dem Erweiterungsbau verbundenen Aufträge, regional vergeben worden seien. Der Unternehmensleitung sagte er im Falle weiterer Neubaupläne jederzeit Unterstützung der Stadt Coburg zu. dk


Neue Presse, 19. Juli 2008

„Meilenstein in der Geschichte“

Einweihung I Familienunternehmen Schmidt feiert neue Logistikhalle

Coburg -. Nach einer Bauzeit von fünf Monaten hat die Firma Schmidt Laborglas und Glastechnik in Neuses bei Coburg ihre neue Produktions- und Logistikhalle eingeweiht.

Der rund 1150 Quadratmeter große Bau soll eine Erhöhung der Pipetten-Produktion von bisher 5 Millionen Stück pro Jahr auf 35 Millionen ermöglichen. Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Familienunternehmen ein Investitionsvolumen von weit über einer Million Euro stemmt und den Förderverlockungen in Südthüringen widersteht, lobte MdB Hans Michelbach bei einer Feierstunde die Entscheidung der geschäftsführenden Gesellschafter Frank und Rolf Schmidt zum Standort Coburg. Dass die Halle dennoch eine förderwürdige Investition sei, unterstrich Thomas Engel, Direktor der Regierung von Oberfranken, indem er den Zuwendungsbescheid zu den Feierlichkeiten gleich mitbrachte und die neue Halle als auch die Schaffung von fünf neuen Arbeitsplätzen als einen „Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens“ würdigte. Coburgs Oberbürgermeister Norbert Kastner erinnerte sich daran, dass die Wirtschaftsförderungsgesellschaft das Grundstück schon gekauft habe, als die Firma noch über einen Ausbau nachdachte. „Wir haben noch ein bisschen Grundstück übrig“, scherzte er bei den Feierlichkeiten. Den Glückwünschen schlossen sich Siegmar Schnabel, IHK Coburg, und HWK-Ehrenpräsident Hugo Thauer an.


Neue Presse, Samstag, 17.Mai 2008

„Waldrich wächst wie nie zuvor“

Richtfest für neue Halle I Neue Mitarbeiter, volle Auftragsbücher und „Ja“ zu Coburg

Selbst der ehemalige Seniorchef, Otto Waldrich (Mitte sitzend)
war beim Richtfest für die neue Halle dabei. Foto: Daniela Koehler

Coburg - Weil die Geschäftsentwicklung von Waldrich so gut und das Unternehmen am Standort „aus allen Nähten platzt“, wie Geschäftsführer Hubert Becker meinte, hat der Hersteller von Werkzeugmaschinen angebaut. Am Freitag feierte das Unternehmen Richtfest.

Die neue Halle wird rund 1500 Quadratmeter groß sein und soll nach Fertigstellung (voraussichtlich im August) als Montage- und Lagerhalle dienen. Baubeginn war erst vor rund vier Wochen. Die Investitionssumme für die Halle betrug rund 1,75 Millionen Euro.

Sie soll dazu beitragen, dass Waldrich die Fertigungskapazitäten weiter erhöhen und der gestiegenen Nachfrage gerecht werden kann, hieß es.

„Was vor ein paar Jahren noch undenkbar war, ist heute Realität. Waldrich Coburg wächst wie nie zuvor und die Anzeichen, dass dieser Trend sich weiter fortsetzen wird, sind sehr gut“, freute sich Becker beim Richtfest. Während das Unternehmen normaler Weise Lieferzeiten von 10 bis 12 Wochen hatte, sind es mittlerweile 30 bis 36 Wochen. Während früher rund 15 bis 20 Maschinen pro Jahr gebaut wurden, verließen heute 30 und mehr das Firmengelände und würden in alle Welt verschickt. Diese Kunden säßen in etwas „geviertelt“ im Inland, Europa, Fernost und Amerika. Wobei gerade der Inlandsmarkt sich in den letzten Jahren wieder gut entwickelt habe, wie Werner Friedrich vom Bereich Marketing mitteilte.

Waldrich sei es gelungen, die Betriebsleistung von ursprünglich 60 bis 65 Millionen Euro auf über 135 Millionen Euro mehr als zu verdoppeln.

Auch die Zahl der Mitarbeiter ist seit der Übernahme durch die chinesische Firma Bejing 1 im Jahr 2005 wieder deutlich angestiegen. Rund 150 Neueinstellungen gab es seitdem. Derzeit hat Waldrich 670 Beschäftigte und bis Ende des Jahres könnten es rund 700 werden, wie Becker beim Richtfest schätzte.

Diese Entwicklung und auch die Tatsache, das Waldrich am Standort Coburg alleine in 2008 rund 10 Millionen Euro investiere, sei ein klares Bekenntnis zum Standort. „Wir tun alles, die Zukunft von Waldrich Coburg so sicher wie nur möglich zu gestalten“, sagte Becker in seiner Ansprache. dk


Neue Presse, Samstag, 28.April 2007

Wirtschaftsstandort hat sich insgesamt positiv behauptet

„Gemeinsam bringen wir
die Region Coburg voran!“

VON NORBERT KASTNER

In wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten hat sich Coburg als Wirtschaftsstandort bei allen Schatten, die es gibt, insgesamt sehr positiv behauptet.

Dies zeigen die jüngsten Untersuchungen, zum Beispiel der Zukunftsatlas des Prognos-Instituts, bei dem Coburg unter 439 Städten den hervorragenden 59. Platz belegt und hohe Zukunftschancen bestätigt bekommt. Das Ziel unserer städtischen Wirtschaftspolitik ist es, diesen positiven Trend zu forcieren.

Große Projekt e werden in naher Zukunft realisiert. Zum Beispiel der Neubau eines
Gewerbezentrums auf der Lauterer Höhe. Fotos: A. Welz

Coburg ist in der glücklichen Lage, aufgrund einer soliden Finanzpolitik nicht nun einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen zu können, sondern auch Jahr für Jahr große Investitionen, vor allem im Hoch- und Tiefbaubereich tätigen zu können. Nehmen wir zum Beispiel die Lauterer Höhe, um die ja oftmals gestritten wird: Hier konnten mit der Ansiedlung von erst vier Unternehmen - einem Autohaus, einer Tankstelle, einem Fast-Food-Restaurant und einem Sportgeschäft - über 100 Arbeitsplätze geschaffen werden und dies in Bereichen, wo sie die Arbeitsvermittlung händeringend brauchen kann. Mit den folgenden Investitionen wird sich hier sicherlich noch mehr tun.

Coburg sorgt auch für die Zukunfts-Infrastruktur, die Unternehmen von heute benötigen. Leider haben wir als Kommune wenig Einfluss auf den Bau von Autobahnen, aber mit unserer Datenautobahn CoDab ermöglichen wir den Unternehmen schnellen Datentransfer. Das Ziel einer optimal vernetzten Stadt verfolgen wir mit dem Multiprojekt Wir@Coburg und positionieren Coburg damit als IT- und Innovationsstandort.

Mit Infrastruktur meine ich aber auch das Bildungswesen. Nicht umsonst bezeichnen wir uns als Hochschulstadt. Unsere beiden Hochschulen reagieren schnell und direkt auf Anforderungen aus unserer heimischen Wirtschaft, zum Beispiel durch die Einrichtung neuer Studiengänge. Das ist ein klarer Standortvorteil gegenüber Städten ohne eigene Hochschule. Nicht vergessen dürfen wir hierbei auch unsere Schullandschaft mit vier Gymnasien. Unsere Berufsschulen zählen zu den am besten ausgestatteten in Bayern. Das alles sind Investitionen in die Zukunft, die für einen guten Ausbildungsstandard sorgen!

Erfreulicherweise ist in den letzten Jahren die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stetig gestiegen.

Diese positive Entwicklung wurde jedoch überlagert durch die sehr hohe Einpendlerquote und andere Arbeitsmarkteffekte. Erst in den letzten Monaten schlägt sich der positive allgemeine Wirtschaftstrend in sinkenden Arbeitslosenzahlen nieder.

Doch damit dürfen und können wir uns nicht zufrieden geben. Ich werde noch in diesem Jahn eine Arbeitsmarktkonferenz einberufen, mit dem Ziel, lokale Konzepte zu bündeln und neue Arbeitsmarktmodelle, die direkt auf die Region Coburg zugeschnitten sind, zu initiieren. Ich bin überzeugt davon, dass wir dadurch viele Menschen aus, der Region zu Arbeit verhelfen können.

Norbert Kastner ist Oberbürgermeister der Stadt Coburg

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