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Coburger Tageblatt, 15.07.10 Hier wächst der Milchwerke-Anbau Investition Im Oktober soll die Herstellung von Convenience-Produkten in der neuen Halle anlaufen. Es wurden sechs Millionen Euro investiert, 15 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.
Wiesenfeld - Die Betriebserweiterung der Milchwerke Oberfranken West kommt seit dem Spatenstich Ende April gut voran: Die Fundamente für den Anbau im Norden des Unternehmensgeländes sind fertig, die ersten Trägerelemente und Seitenteile stehen. Mitte/Ende Oktober soll in dem neuen Gebäude die Produktion anlaufen. Vorgesehen ist der Bau für die Herstellung von so genannten Convenience-Produkten und Fertiggerichten in leicht zu portionierenden Packungen für die schnelle (Single-)Küche. Die Produktion soll separat von der übrigen Käsefertigung laufen, weil sie spezielle Anforderungen stellt. Dort, wo bisher die Herstellung der Convenience-Produkte untergebracht war, ist künftig die Käseverpackung angesiedelt. Durch die bauliche Erweiterung entstehen laut Direktor Ludwig Weiß insgesamt 15 zusätzliche Arbeitsplätze. "Und das, obwohl die Convenience-Fertigung sehr stark automatisiert ist." Die Nachfrage der Kunden nach diesen Produkten sei in den letzten Jahren stark gestiegen, berichtet der Milchwerke-Chef. "Und es wird weiter wachsen." Im vergangenen Jahr wurden rund 4000 Tonnen Convenience-Produkte verkauft, das entspricht rund zehn Prozent des Gesamtausstoßes. In den kommenden Jahren soll dieser Anteil auf rund 20 Prozent steigen. Die neue Fertigungshalle misst in der Länge 60 und in der Breite 18 Meter. Die Produktion ist auf zwei Stockwerke verteilt. Die Invetsitionssumme für den Neubau und die dafür notwendigen Fertigungsmaschinen liegt bei insgesamt sechs Millionen Euro. Neben dieser Baumaßnahme investiert das Unternehmen außerdem in Anlagen für die Energieeinsparung. Dazu gehören innovative Kühltechnik sowie Wärmerückgewinnung durch Abluftverbrennung. Redaktion: Christian Brossmann Fränkischer Tag, 07.05.10 Entlastung für die Innenstadt Parkplätze I Durch die Quartiersgarage Bamberg-Mitte kommen in zentraler Lage 400 neue Parkplätze dazu. Das 12-Millionen-Euro-Projekt wurde im Beisein von Minister Herrmann eröffnet. Bamberg-Mitte Durch die Quartiersgarage Bamberg-Mitte kommen in zentraler Lage Bambergs 400 neue Parkplätze dazu. Das 12-Millionen-Euro-Projekt wurde am Freitag vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann eröffnet.
Für die Tiefgarage hat die Firma Angermüller Bau GmbH die Erd-, Kanal-, Spezialtiefbau-, Beton-, Stahlbetonarbeiten und Fertigteile ausgeführt. Die Wohnbebauung wird von dem Tochterunternehmen, der Angermüller Schlüsselfertiges Bauen GmbH & Co. KG, schlüsselfertig erstellt Die neue Errungenschaft hat das Zeug dazu, das Quartier um die Königstraße bei seinem Weg nach vorne ein großes Stück zu beschleunigen. Denn der Name Quartiersgarage ist eher eine Untertreibung. Mit 400 Stellflächen, davon 100 Kurzzeitstellplätze für die Gewerbetreibenden in der Nachbarschaft, ist das drei(!)geschossige Haus die größte zentrale Parkraumerweiterung seit der Eröffnung der Georgendamm-Garage. Es entstand unter schwierigen Verhältnissen mitten im Grundwasser der Flussaue und bildet die Basis für das Wohngebiet darüber, Bamberg Mitte, mit seinen 100 Wohneinheiten und bald 250 Bewohnern. Ein Teil der Häuser fußt direkt auf der Garage. Oberbürgermeister Andreas Starke freute sich bei der Eröffnung ein Teil der Ziele, die mit dem Großprojekt verbunden waren, bereits erfüllt zu sehen: "Wir stellen eine Aufbruchstimmung fest, die das Areal um die Königstraße ergriffen hat", sagte Starke und bedankte sich vor allem auch bei dem von Berlin nach Bamberg geeilten Innenminister Joachim Herrmann. Der hat als Chef der Obersten Baubehörde nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass dieses Großprojekt verwirklicht werden konnte. Insgesamt flossen 17 Millionen Euro Städtebaufördermittel in Bamberg-Mitte und hier vor allem in die Tiefgarage, die allein durch die Verkaufserlöse nicht hätte finanziert werden können. Minister Herrmann erinnerte in seiner Ansprache an die desolaten Verhältnisse in der Vergangenheit, die von einer Ansammlung von Schuppen, Garagen und wilden Parkflächen geprägt waren. Die Wiederbelebung des Areals wertete er als Beweis für den Erfolg der bayerischen Städtebauförderpolitik. Mit ihr verfolge der Freistaat das Ziel, die Innenstädte als vielseitigen Lebensraum zu erhalten, und vor allem auch für Familien Wohnraum zu schaffen. "Unsere Innenstädte sind ein Kulturgut", bekannte Herrmann. Wie er sagte, hat seit 1971 allein Bamberg 67 Millionen Euro Städtebauförderung erhalten. Redaktion: Michael Wehner Coburger Tageblatt, 21.04.10 Waldrich Coburg hat jetzt mehr Platz Standort Das Maschinenbauunternehmen hat insgesamt vier Millionen Euro in eine neue Halle investiert, die nach einer Bauzeit von neun Monaten offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde. Das Auftragspolster reicht für die nächsten zwei Jahre. Hubert Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung, stellte den Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Belegschaft und Nachbarschaft den imposanten Hallenneubau vor. Coburg - "Waldrich Coburg bleibt Waldrich Coburg." Das hatte Cui Zhicheng, Direktor von Beijing No. 1, der Belegschaft des traditionsreichen Maschinenbauers bei der Übernahme im Jahr 2005 versprochen. Bei der gestrigen offiziellen Übergabe der neuen Halle wiederholte der Direktor der chinesischen Muttergesellschaft diese Losung. Er war extra für den Festakt aus China angereist. Weil dank der hervorragenden Auftragslage - Vollauslastung für die nächsten zwei Jahre - der Platz knapp wurde, fiel Anfang 2009 die Entscheidung für den Hallenneubau. Die Halle wurde gestern nach einer Bauzeit von neun Monaten offiziell ihrer Bestimmung übergeben und bietet künftig zusätzliche Fläche für Maschinenmontage, Verpackerei und Versand. Außerdem wurde der angrenzende Firmenparkplatz umgestaltet.
Echt stark: ein 120-Tonnen-Kran Insgesamt vier Millionen Euro wurden investiert, die neue Halle ist 19 Meter hoch und hat eine Grundfläche von 2800 Quadratmetern. Ein echtes Monster ist der eindrucksvolle Kran, der Lasten bis zu 120 Tonnen hebt. Einst war hier ein Flusslauf Die neue Halle verfügt über einen feuergeschützten Raum für die Versandschreinerei sowie über eine Photovoltaik-Anlage mit 680 Modulen und einer Leistung von 125 kWp. Bei den Erdarbeiten stellte sich heraus, dass sich während der Eiszeit unter dem Bauplatz ein Flusslauf befand. Deshalb mussten für das Fundament 400 Pfähle in den sumpfigen Boden getrieben werden. Hubert Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung von Waldrich Coburg, würdigte in diesem Zusammenhang die Leistung der Firmen Brockardt Bau und Angermüller Bau. Seit der Übernahme durch die Chinesen habe sich das Coburger Traditionsunternehmen eindrucksvoll entwickelt, berichtete Hubert: Der Umsatz verdreifachte sich auf 170 Millionen Euro und die Mitarbeiterzahl wuchs von 500 auf 750. Die Firma ist frei von Bankverpflichtungen und steht als liquides Unternehmen da. Und mehr als das: Bis Ende vergangenen Jahres wurden insgesamt 30 Millionen Euro in neue Maschinen und Gebäude, Renovierungen und Großreparaturen investiert. Selbst im Krisenjahr 2009, als der deutsche Werkzeugmaschinenbau um ein Drittel einbrach, wuchs Waldrich um 20 Prozent. „Wir sind Weltmarktführer im Bau von Maschinen für die Bearbeitung von Dieselmotorengehäusen und für den Energiesektor im Bereich der Turbinengehäuse-Bearbeitung“, erklärte Waldrich-Chef Becker. „Es ist beeindruckend, was hier entstanden ist“, sagte Oberbürgermeister Norbert Kastner. „Nicht nur mit Blick auf den Hallenneubau, sondern auch auf die geschäftliche Entwicklung.“ Waldrich sei ein gutes Beispiel für deutsch-chinesische Zusammenarbeit. Die Investition wertete Kastner als Bekenntnis zum Standort Coburg. Text und Fotos: Christian Brossmann Coburger Tageblatt, 2.Januar 2010 Ein wichtiger Mosaikstein für den Verein SPENDE Firma Angermüller stiftete 5000 Euro, um Kinder besser transportieren zu können. Untersiemau - Bei der Firma Angermüller in Untersiemau ist es schon seit vielen Jahren Tradition, soziale Einrichtungen im Coburger Land zu unterstützen, anstatt Weihnachtsgeschenke an die Kunden zu verteilen.
Der Geschäftsführer der Firma Angermüller, Christian Schultheiß (links) überreichte an Dr. Ulrich Schamberger vom Verein zur Unterstützung der Klinik für Kinder und Jugendliche Coburg eine Spende in Höhe von 5000 Euro. Foto: Michael Stelzner Christian Schultheiß, der Geschäftsführer der Firma Angermüller, überreichte an Dr. Ulrich Schamberger vom Verein CoJuKi zur Unterstützung der Klinik für Kinder und Jugendliche, einen Scheck in Höhe von 5000 Euro. Ulrich Schamberger zeigte sich erfreut über den großen Betrag. Man sei damit der Anschaffung eines Transportinkubators, der rund 50 000 Euro kostet, ein wesentliches Stück näher gekommen. Mit dem Gerät können Frühgeborene oder schwerstkranke Neugeborene optimal, mit allem Nötigen versorgt, transportiert werden. Dr. Schamberger informierte, dass der Verein die Klinik unterstütze, um eine zeitgerechte medizinische Diagnostik und Versorgung zu ermöglichen und den Aufenthalt im Klinikum den Kindern und Jugendlichen so angenehm wie möglich zu gestalten. Parkhaus am Klinikum Coburg Mehr Service für Besucher und Patienten A. Herzog
Das sind 61 mehr als ursprünglich vorhanden waren. Doch der Service wurde auch in anderer Hinsicht erheblich verbessert, wie Prokurist Ulrich Volk erklärt. Mit der Schaffung einer zweiten Einfahrt von der Ketschendorfer Straße aus wird die Bildung von Staus beim Abbiegen in das Parkhaus erheblich verringert. Aufzug erleichtert Zugang Lob für die Firmen Fränkischer Tag, 22.Juli 2009 Pfleger: Mit dem Neubau voll im Plan Richtfest Am Rohbau des künftigen Produktionsgebäudes wurde am Dienstag der Richtbaum aufgezogen. Die Dr.-Robert- Pfleger-Stiftung investiert fast 30 Millionen Euro, damit die Pfleger GmbH für die Zukunft gerüstet ist. Gertrud Glössner-Möschk
Staatssekretärin Melanie Huml, CSU, nannte die Entscheidung des mittelständischen Unternehmens, fast 30 Millionen Euro in den Standort Hallstadt zu investieren, "zukunftsweisend". Huml lobte die "gelungene Mischung aus hohem kaufmännischem Können, unternehmerischem Gespür und Unternehmenskultur", die den mittelständischen Arzneimittelhersteller auszeichne. "Wir als Oberfranken dürfen angesichts unserer Leistungen ruhig selbstbewusster auftreten." Staatssekretärin Huml Geschäftsführer Josef Ahmann stellte die beteiligten Firmen vor und bedankte sich für die große Präzision, mit der die Planungen und Arbeiten bisher ausgeführt worden seien. Er betonte, dass fast alle verpflichteten Firmen in der Region ansässig seien. Reiner Schmidt, stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der Dr.-Robert-Pfleger-Stiftung, stand "staunend und voller Respekt" vor dem Neubau, den die Stiftung finanziert, um ihn an die GmbH zu verpachten. Er nannte einige Zahlen: 54 000 Kubikmeter umbauter Raum, 1000 Tonnen verbauter Stahl. Trotz der Krise stemme Pfleger "demonstrativ" ein Neubauvorhaben, um sich den Herausforderungen der weltweiten Konkurrenz zu stellen. "Wenn wir einen wirklich freien Wettbewerb hätten, bräuchten wir uns keine Sorgen zu machen. " Mit dem Bau der neuen Produktionsstätte, in der auch die Kantine, Sozialräume und Büros Platz finden werden, wurde im April begonnen. Ihre Fertigstellung und Einweihung ist für Dezember 2010 geplant. Mit dem Neubau wächst die Fläche für die Produktion von Tabletten, Zäpfchen und Salben von bisher rund 1500 auf später 4300 Quadratmeter. Damit hat Pfleger auch noch genügend Reserven für die Produktion neuer Arzneimittel. Neue Presse, Freitag, 15.August 2008 Vollauslastung für mehr als drei Jahre Waldrich I Alles ging superschnell
Coburg - Es ging superschnell: Erst im April war Baubeginn, und schon seit Ende Juli ist sie fertig. Am Mittwoch nahm die Firma Waldrich, Coburg, ihre neue Montage- und Lagerhalle in Betrieb, die dazu beitragen soll, dass der Maschinenbauer seinen immensen Auftragsbestand so zügig wie möglich abarbeiten kann. Neue Presse, 19. Juli 2008 „Meilenstein in der Geschichte“ Einweihung I Familienunternehmen Schmidt feiert neue Logistikhalle Coburg -. Nach einer Bauzeit von fünf Monaten hat die Firma Schmidt Laborglas und Glastechnik in Neuses bei Coburg ihre neue Produktions- und Logistikhalle eingeweiht. Der rund 1150 Quadratmeter große Bau soll eine Erhöhung der Pipetten-Produktion von bisher 5 Millionen Stück pro Jahr auf 35 Millionen ermöglichen. Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Familienunternehmen ein Investitionsvolumen von weit über einer Million Euro stemmt und den Förderverlockungen in Südthüringen widersteht, lobte MdB Hans Michelbach bei einer Feierstunde die Entscheidung der geschäftsführenden Gesellschafter Frank und Rolf Schmidt zum Standort Coburg. Dass die Halle dennoch eine förderwürdige Investition sei, unterstrich Thomas Engel, Direktor der Regierung von Oberfranken, indem er den Zuwendungsbescheid zu den Feierlichkeiten gleich mitbrachte und die neue Halle als auch die Schaffung von fünf neuen Arbeitsplätzen als einen „Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens“ würdigte. Coburgs Oberbürgermeister Norbert Kastner erinnerte sich daran, dass die Wirtschaftsförderungsgesellschaft das Grundstück schon gekauft habe, als die Firma noch über einen Ausbau nachdachte. „Wir haben noch ein bisschen Grundstück übrig“, scherzte er bei den Feierlichkeiten. Den Glückwünschen schlossen sich Siegmar Schnabel, IHK Coburg, und HWK-Ehrenpräsident Hugo Thauer an. |
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Neue Presse, Samstag, 17.Mai 2008 „Waldrich wächst wie nie zuvor“ Richtfest für neue Halle I Neue Mitarbeiter, volle Auftragsbücher und „Ja“ zu Coburg Coburg - Weil die Geschäftsentwicklung von Waldrich so gut und das Unternehmen am Standort „aus allen Nähten platzt“, wie Geschäftsführer Hubert Becker meinte, hat der Hersteller von Werkzeugmaschinen angebaut. Am Freitag feierte das Unternehmen Richtfest. Die neue Halle wird rund 1500 Quadratmeter groß sein und soll nach Fertigstellung (voraussichtlich im August) als Montage- und Lagerhalle dienen. Baubeginn war erst vor rund vier Wochen. Die Investitionssumme für die Halle betrug rund 1,75 Millionen Euro. Sie soll dazu beitragen, dass Waldrich die Fertigungskapazitäten weiter erhöhen und der gestiegenen Nachfrage gerecht werden kann, hieß es. „Was vor ein paar Jahren noch undenkbar war, ist heute Realität. Waldrich Coburg wächst wie nie zuvor und die Anzeichen, dass dieser Trend sich weiter fortsetzen wird, sind sehr gut“, freute sich Becker beim Richtfest. Während das Unternehmen normaler Weise Lieferzeiten von 10 bis 12 Wochen hatte, sind es mittlerweile 30 bis 36 Wochen. Während früher rund 15 bis 20 Maschinen pro Jahr gebaut wurden, verließen heute 30 und mehr das Firmengelände und würden in alle Welt verschickt. Diese Kunden säßen in etwas „geviertelt“ im Inland, Europa, Fernost und Amerika. Wobei gerade der Inlandsmarkt sich in den letzten Jahren wieder gut entwickelt habe, wie Werner Friedrich vom Bereich Marketing mitteilte. Waldrich sei es gelungen, die Betriebsleistung von ursprünglich 60 bis 65 Millionen Euro auf über 135 Millionen Euro mehr als zu verdoppeln. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist seit der Übernahme durch die chinesische Firma Bejing 1 im Jahr 2005 wieder deutlich angestiegen. Rund 150 Neueinstellungen gab es seitdem. Derzeit hat Waldrich 670 Beschäftigte und bis Ende des Jahres könnten es rund 700 werden, wie Becker beim Richtfest schätzte. Diese Entwicklung und auch die Tatsache, das Waldrich am Standort Coburg alleine in 2008 rund 10 Millionen Euro investiere, sei ein klares Bekenntnis zum Standort. „Wir tun alles, die Zukunft von Waldrich Coburg so sicher wie nur möglich zu gestalten“, sagte Becker in seiner Ansprache. dk |
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Neue Presse, Samstag, 28.April 2007 Wirtschaftsstandort hat sich insgesamt positiv behauptet „Gemeinsam bringen wir VON NORBERT KASTNER In wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten hat sich Coburg als Wirtschaftsstandort bei allen Schatten, die es gibt, insgesamt sehr positiv behauptet. Dies zeigen die jüngsten Untersuchungen, zum Beispiel der Zukunftsatlas des Prognos-Instituts, bei dem Coburg unter 439 Städten den hervorragenden 59. Platz belegt und hohe Zukunftschancen bestätigt bekommt. Das Ziel unserer städtischen Wirtschaftspolitik ist es, diesen positiven Trend zu forcieren.
Coburg ist in der glücklichen Lage, aufgrund einer soliden Finanzpolitik nicht nun einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen zu können, sondern auch Jahr für Jahr große Investitionen, vor allem im Hoch- und Tiefbaubereich tätigen zu können. Nehmen wir zum Beispiel die Lauterer Höhe, um die ja oftmals gestritten wird: Hier konnten mit der Ansiedlung von erst vier Unternehmen - einem Autohaus, einer Tankstelle, einem Fast-Food-Restaurant und einem Sportgeschäft - über 100 Arbeitsplätze geschaffen werden und dies in Bereichen, wo sie die Arbeitsvermittlung händeringend brauchen kann. Mit den folgenden Investitionen wird sich hier sicherlich noch mehr tun. Coburg sorgt auch für die Zukunfts-Infrastruktur, die Unternehmen von heute benötigen. Leider haben wir als Kommune wenig Einfluss auf den Bau von Autobahnen, aber mit unserer Datenautobahn CoDab ermöglichen wir den Unternehmen schnellen Datentransfer. Das Ziel einer optimal vernetzten Stadt verfolgen wir mit dem Multiprojekt Wir@Coburg und positionieren Coburg damit als IT- und Innovationsstandort. Mit Infrastruktur meine ich aber auch das Bildungswesen. Nicht umsonst bezeichnen wir uns als Hochschulstadt. Unsere beiden Hochschulen reagieren schnell und direkt auf Anforderungen aus unserer heimischen Wirtschaft, zum Beispiel durch die Einrichtung neuer Studiengänge. Das ist ein klarer Standortvorteil gegenüber Städten ohne eigene Hochschule. Nicht vergessen dürfen wir hierbei auch unsere Schullandschaft mit vier Gymnasien. Unsere Berufsschulen zählen zu den am besten ausgestatteten in Bayern. Das alles sind Investitionen in die Zukunft, die für einen guten Ausbildungsstandard sorgen! Erfreulicherweise ist in den letzten Jahren die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stetig gestiegen. Diese positive Entwicklung wurde jedoch überlagert durch die sehr hohe Einpendlerquote und andere Arbeitsmarkteffekte. Erst in den letzten Monaten schlägt sich der positive allgemeine Wirtschaftstrend in sinkenden Arbeitslosenzahlen nieder. Doch damit dürfen und können wir uns nicht zufrieden geben. Ich werde noch in diesem Jahn eine Arbeitsmarktkonferenz einberufen, mit dem Ziel, lokale Konzepte zu bündeln und neue Arbeitsmarktmodelle, die direkt auf die Region Coburg zugeschnitten sind, zu initiieren. Ich bin überzeugt davon, dass wir dadurch viele Menschen aus, der Region zu Arbeit verhelfen können. Norbert Kastner ist Oberbürgermeister der Stadt Coburg |