News und Presseartikel


Unser Tochterunternehmen, die Angermüller Schlüsselfertiges Bauen GmbH hat für einen weiteren zufriedenen Kunden, die Landmetzgerei Hauck in Stöppach das hochmoderne Gebäude schlüsselfertig erstellt.


Neubau Metzgerei Hauck

In Stöppach wird am Wochenende das modern gestaltete neue Gebäude der Metzgerei offiziell eingeweiht

Die Landmetzgerei Hauck in Stöppach ist für die Zukunft bestens gerüstet. Bereits am 1.Dezember wurde ein Neubau, in der Ahorner Straße 17, oberhalb der Gastwirtschaft Hauck, mit moderner Metzgerei und hellem freundlichen barrierefreien Laden, der für Senioren mit Gehwagen bestens geeignet ist, bezogen. Auch die Kundenparkplätze befinden sich direkt vor der Ladentüre …

Die Metzgerei, die nach den neuesten Richtlinien des Lebensmittelrechts auf 300 Quadratmetern gebaut wurde, ist mit dem modernsten Maschinen zur schonenden Herstellung der Fleisch- und Wurstwaren, sowie mit Personalräumen ausgestattet.. „Jetzt haben wir zum Arbeiten optimale Bedingungen“, freut sich Chef und Fleischermeister Hartmut Hauck. … auch den ökologischen Aspekt hat man beim Bau berücksichtigt. So wird ein Teil der elektrischen Energie des Eigenverbrauchs selbst hergestellt. ... ganzen Artikel lesen

Ein schmucker Neubau der Landmetzgerei Hauck ist
in der Ahorner Straße in Stöppach entstanden.


Context 4/2010 Produkte und Projekte

SIEBENBOGENBRÜCKE

Lieferantenbewertung der Deutschen Bahn für unser BV Siebenbogenbrücke

Die historische Siebenbogenbrücke in Fürth entstand in den Jahren 1862/63 nach Plänen des Bezirksingenieurs Reissinger für die Strecke nach Würzburg. Bereits Anfang des 20.Jahrhunderts wurde sie auf fünf Gleise ausgebaut und erhielt an der Südseite einen Anbau aus Beton. Weitere Umbaumaßnahmen 1969/70 und die Versetzung der Oberleitungsmasten neben die Strecke in den Rednitzgrund erweiterten die Siebenbogenbrücke auf ihre heutige Breite von 25,1 Meter bei einer Länge von 186,7 Metern. Nun wird ihr als Erweiterung eine Brücke aus Beton zur Seite gestellt, die den Verlauf der sieben Bögen exakt aufnimmt. www.vde8.de

Eisenbahn Ausbau/Neubaustrecke
Nürnberg-Erfurt-Leipzig/Halle-Berlin (VDE8):

In den Zwickeln der sieben Betonbögen stehen insgesamt sechs Zwischenpfeiler, die die Auflage- beziehungsweise Stützpunkte für die Schienenfahrbahnen bilden werden.


Coburger Tageblatt, 21.10.2010

Der erste Bauabschnitt ist fertig

STANDORT Die Unternehmensgruppe Bayerischer Inkasso Dienst lässt im Weichengereuth ein neues Verwaltungsgebäude und eine Parkgarage mit 132 Stellplätzen errichten. Insgesamt werden fast acht Millionen Euro investiert.

Vor vier Jahren wurde die BID-Firmenzentrale schon einmal erweitert. Durch das Wachstum bei Geschäftsvolumen und Mitarbeitern wurde der Neubau nötig. Dank des neuen Parkdecks soll sich außerdem die Situation für die Anwohner entschärfen. Foto: BID

Coburg - Die Baustelle der Bayerischer- Inkasso-Dienst-Unternehmensgruppe (BID) im Weichengereuth zieht die Blicke vieler Pendler und Passanten auf sich. Am Standort der Firmenzentrale entsteht derzeit ein neues Verwaltungsgebäude mit rund 2000 Quadratmetern Bürofläche. Das entspricht einer Verdopplung der bisherigen Raumkapazität. Dazu kommt eine Parkgarage mit 132 Stellplätzen, die im hinteren Teil des Firmengeländes gebaut wird. Mit dem jüngst gefeierten Richtfest und der für Ende Oktober geplanten Fertigstellung der Parkdecks ist die erste Etappe des Großprojekts genommen.

Die Parksituation entspannt sich

Viele Anwohner rund ums Weichengereuth werden wohl aufatmen: Zusätzlich zu den ursprünglich geplanten 75 Stellplätze finden 132 Autos Platz auf dem Firmenareal. Diese mussten bis jetzt meist in der näheren Umgebung abgestellt werden, und das ärgerte wegen der ohnehin wenigen Parkplätze manche Anwohner.

Ende Oktober ist dieses Problem laut BID-Chef Heinz Bittermann endgültig gelöst. Die beengte Raumsituation ist nach seinen Worten der Hauptgrund, warum die Erweiterung solche Dimensionen annimmt. Erst vor vier Jahren war die Firmenzentrale um einen Neubau mit 800 Quadratmetern Bürofläche erweitert worden. Seitdem stieg die Zahl der BID-Angestellten von 85 auf über 180.

Neubau mit reichlich Fläche

Nun bietet der Neubau mit einer Nutzfläche von rund 2050 Quadratmetern theoretisch Raum für weitere 160 Beschäftigte. Allerdings ist laut Heinz Bittermann ein so drastischer Personalaufbau kurzfristig nicht beabsichtigt. „Wir bauen für die Zukunft“, so Bittermann. Weiteres Firmenwachstum werde sich aber im Personalaufbau widerspiegeln. Wegen des Gefälles hat die Parkgarage am Hang zwei, an der Talseite drei Ebenen. Zum Berg hin steigen die Parkdecks an, so dass nach Auskunft von Architekt Lutz Wallenstein Rampen eingespart und mehr Stellplätze geschaffen wurden. Besonders stabile Stahlbetondecken und 16 Meter lange Stahlträger von Außenwand zu Außenwand sorgen für Stabilität. Die Konstruktion hält den Betriebslärm in Grenzen und schafft für Nachbarn zudem einen Schutz vor dem Verkehrslärm der Bundesstraße.

Die Firma Angermüller wurde bei dem Bau des Parkdecks bereits zum 3. Mal und bei dem Bau des Verwaltungsgebäudes zum 4. Mal für die Unternehmensgruppe Bayerischer Inkasso Dienst BID tätig.

Fertigstellung im August 2011

Mit Rücksicht auf Energieverbrauch und Schalldämmung erhält das neue Bürogebäude eine hochgedämmte Außenhülle mit speziellen Jalousien, die eine Nachtauslüftung ermöglichen. Rund 6,5 Millionen Euro soll das Bürogebäude kosten, mit weiteren 1,3 Millionen Euro schlägt die Parkgarage zu Buche. Die Bauarbeiten sollen im August 2011, pünktlich zum Beginn des neuen Lehrjahres, abgeschlossen sein. Die BID-Unternehmensgruppe hat sich in den letzten Jahren nach eigenen Angaben unter den Top Ten der größten Dienstleister ihrer Art in Deutschland etabliert. bro

Das Unternehmen

Aufgaben Der Bayerische Inkasso Dienst leistet Wirtschaftsauskünfte und Bonitätsprüfungen über den Verbundpartner Bürgel.

Partner Zur Unternehmensgruppe gehören neben Bürgel die Profaktura Auslandsinkasso, die BID Bayerischer Inkasso Dienst AG und der Spartenspezialist ProCash.


Neue Presse, 20. 10.2010

BID: Erster Bauabschnitt fertig

Die BID-Parkgarage mit 132 Stellplätzen in Weichengereuth ist fast fertig und feiert Richtfest Damit ist die erst Etappe der Neubauarbeiten abgeschlossen.

Coburg - Sie zieht unweigerlich die Blicke der Pendler und Passanten auf sich, die Großbaustelle der BID Unternehmensgruppe am Coburger Weichengereuth. Mit beträchtlichem Aufwand an Mensch, Material und auch Kapital entsteht derzeit am Standort der Firmenzentrale ein neues Verwaltungsgebäude mit rund 2000 Quadratmetern Bürofläche, was faktisch einer Verdopplung der bisherigen Raumkapazitäten entspricht. Dazu kommt eine Parkgarage mit 132 Stellplätzen, die im hinteren, südlichen Teil des Firmengrundstücks gebaut wird. Mit dem jüngst gefeierten Richtfest und der für Ende Oktober geplanten Fertigstellung der Parkdecks ist die erste Etappe des Großprojekts genommen.

Die Firma Angermüller wurde bei dem Bau des Parkdecks bereits zum 3. Mal und bei dem Bau des Verwaltungsgebäudes zum 4. Mal für die Unternehmensgruppe Bayerischer Inkasso Dienst BID tätig.

Zugleich werden viele Anwohner rund um das Weichengereuth aufatmen: Statt der ursprünglich geplanten 75 Stellplätze finden jetzt 132 Autos zusätzlich Platz auf dem Firmengelände. Autos, die bis jetzt zum größten Teil in der näheren Umgebung abgestellt werden mussten, und wegen der ohnehin knappen Parkplätze immer mehr Unmut der Anwohner auf sich zogen. Ende Oktober wird das Problem laut BID-Chef Heinz Bittermann endgültig gelöst sein.

Im Süden von Coburg entsteht der Erweiterungsbau der BID-Gruppe.

Die beengte Raumsituation ist nach seinen Worten der Hauptgrund, warum die Erweiterung solche Dimensionen annimmt. Erst vor vier Jahren war die Firmenzentrale um einen Neubau mit 800 Quadratmetern Bürofläche erweitert worden. Seither stieg die Zahl der BID Angestellten von 85 auf über 180. Nun bietet der Neubau mit einer Nutzfläche von rund 2050 Quadratmetern, talseitig drei und hangseitig zwei Geschossen theoretisch Raum für weitere 160 Beschäftigte. Laut Heinz Bittermann ist ein so drastischer Personalaufbau kurzfristig aber nicht beabsichtigt. „Wir bauen für die Zukunft“, so Bittermann. Ein weiteres Firmenwachstum werde sich deshalb auch im Personalaufbau widerspiegeln.

Die Topografie und auch die Interessen der Nachbarn machen es notwendig, dass insbesondere die Parkgarage einige architektonische Besonderheiten aufweist. Wegen des starken Gefälles hat der Baukörper am Hang zwei, an der Talseite drei Ebenen. Zum Berg hin steigen die Parkdecks an, so dass nach Auskunft von Architekt Lutz Wallenstein Rampen eingespart und mehr Stellplätze geschaffen werden können. Mit Rücksicht auf Energieverbrauch und Schalldämmung erhält das neu entstehende Bürogebäude nach Auskunft des Architekten eine hochgedämmte Außenhülle mit speziellen Jalousien, die eine Nachtauslüftung ermöglichen.

Der Bau und die spezielle Technik haben ihren Preis: Rund 6,5 Millionen Euro soll das Bürogebäude kosten, mit noch einmal 1,3 Millionen Euro schlägt die Parkgarage zu Buche. Abgeschlossen sollen die Bauarbeiten im August 2011, pünktlich zum Beginn des neuen Lehrjahres sein.

Die BID Unternehmensgruppe hat es in den letzten Jahren nach eigenen Angaben mit einer ausgefeilten Strategie und Produktpalette unter die Top Ten der größten Dienstleister ihrer Art in Deutschland geschafft. Das BID-Angebot beginnt mit Wirtschaftsauskünften und Bonitätsprüfungen über den Verbundpartner Bürgel, dessen Filialbetrieb Heinz Bittermann 1985 übernahm und damit das Fundament für die spätere BID Unternehmensgruppe legte. Zu ihr gehören heute außerdem die auf weltweiten Forderungseinzug spezialisierte Profaktura Auslandsinkasso, die BID Bayerischer Inkasso Dienst AG und der Spartenspezialist Pro-Cash.


Coburger Tageblatt, 15.07.10

Der Pavillon zieht hinterher

Coburg - Vor einigen Monaten bezog der Architektur-Studiengang der Hochschule sein Interimsquartier im SÜC-Gebäude am Schillerplatz. Gestern reiste ihnen der selbstgestaltete Designtage-Pavillon vom Hofbräuhaus nach: An einem Kran der Firma Angermüller hängend, schwebte die fünfmal fünf Meter große Konstruktion ein und fand auf dem Dach des Pförtnerhauses eine neue Bleibe. Der Pavillon soll den provisorischen Lehrort optisch aufwerten und zugleich Werbung für ein Studium in Coburg machen.

Foto: Hagen Lehmann


Coburger Tageblatt, 15.07.10

Hier wächst der Milchwerke-Anbau

Investition Im Oktober soll die Herstellung von Convenience-Produkten in der neuen Halle anlaufen. Es wurden sechs Millionen Euro investiert, 15 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

Mit einem Kran der Firma Angermüller wurden die tonnenschweren Betonelemente abgeladen und an den vorgesehenen Stellen positioniert. Foto: Christian Brossmann

Wiesenfeld - Die Betriebserweiterung der Milchwerke Oberfranken West kommt seit dem Spatenstich Ende April gut voran: Die Fundamente für den Anbau im Norden des Unternehmensgeländes sind fertig, die ersten Trägerelemente und Seitenteile stehen. Mitte/Ende Oktober soll in dem neuen Gebäude die Produktion anlaufen.

Vorgesehen ist der Bau für die Herstellung von so genannten Convenience-Produkten und Fertiggerichten in leicht zu portionierenden Packungen für die schnelle (Single-)Küche. Die Produktion soll separat von der übrigen Käsefertigung laufen, weil sie spezielle Anforderungen stellt. Dort, wo bisher die Herstellung der Convenience-Produkte untergebracht war, ist künftig die Käseverpackung angesiedelt. Durch die bauliche Erweiterung entstehen laut Direktor Ludwig Weiß insgesamt 15 zusätzliche Arbeitsplätze. "Und das, obwohl die Convenience-Fertigung sehr stark automatisiert ist."

Die Nachfrage der Kunden nach diesen Produkten sei in den letzten Jahren stark gestiegen, berichtet der Milchwerke-Chef. "Und es wird weiter wachsen." Im vergangenen Jahr wurden rund 4000 Tonnen Convenience-Produkte verkauft, das entspricht rund zehn Prozent des Gesamtausstoßes. In den kommenden Jahren soll dieser Anteil auf rund 20 Prozent steigen.

Die neue Fertigungshalle misst in der Länge 60 und in der Breite 18 Meter. Die Produktion ist auf zwei Stockwerke verteilt. Die Invetsitionssumme für den Neubau und die dafür notwendigen Fertigungsmaschinen liegt bei insgesamt sechs Millionen Euro.

Neben dieser Baumaßnahme investiert das Unternehmen außerdem in Anlagen für die Energieeinsparung. Dazu gehören innovative Kühltechnik sowie Wärmerückgewinnung durch Abluftverbrennung.

Redaktion: Christian Brossmann


Fränkischer Tag, 07.05.10

Entlastung für die Innenstadt

Parkplätze I Durch die Quartiersgarage Bamberg-Mitte kommen in zentraler Lage 400 neue Parkplätze dazu. Das 12-Millionen-Euro-Projekt wurde im Beisein von Minister Herrmann eröffnet.

Bamberg-Mitte Durch die Quartiersgarage Bamberg-Mitte kommen in zentraler Lage Bambergs 400 neue Parkplätze dazu. Das 12-Millionen-Euro-Projekt wurde am Freitag vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann eröffnet.

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit vollzogen sich die Bauarbeiten für das Projekt Bamberg-Mitte. Auf altem Gärtnerland entstehen hinter der Königstraße (im Bild vorne) 100 Wohneinheiten mit 400 Stellflächen in einer dreigeschossigen Tiefgarage. Foto: Ronald Rinklef


Innenminister Joachim Herrmann sprach bei der Eröffnung der Tiefgarage Bamberg-Mitte. Foto: Herbst
Bamberg - Architekt Matthias Dietz ließ es sich nicht nehmen, beim Festakt fünf Meter unter den Häusern an der Wachsbleichen auf zwei in Bamberg nicht selbst verständliche Gegebenheiten hinzuweisen: Die neue Tiefgarage Bamberg-Mitte hat den Kostenrahmen von 13 Millionen Euro mit zwölf Millionen Euro um 1 Millionen deutlich unterschritten. Und sie wurde nach knapp zwei Jahren Bauzeit auch noch vier Wochen früher fertig als geplant.

Für die Tiefgarage hat die Firma
Angermüller Bau GmbH die Erd-, Kanal-, Spezialtiefbau-, Beton-, Stahlbetonarbeiten und Fertigteile ausgeführt. Die Wohnbebauung wird von dem Tochterunternehmen, der Angermüller Schlüsselfertiges Bauen GmbH & Co. KG, schlüsselfertig erstellt

Die neue Errungenschaft hat das Zeug dazu, das Quartier um die Königstraße bei seinem Weg nach vorne ein großes Stück zu beschleunigen. Denn der Name Quartiersgarage ist eher eine Untertreibung. Mit 400 Stellflächen, davon 100 Kurzzeitstellplätze für die Gewerbetreibenden in der Nachbarschaft, ist das drei(!)geschossige Haus die größte zentrale Parkraumerweiterung seit der Eröffnung der Georgendamm-Garage.

Es entstand unter schwierigen Verhältnissen mitten im Grundwasser der Flussaue und bildet die Basis für das Wohngebiet darüber, Bamberg Mitte, mit seinen 100 Wohneinheiten und bald 250 Bewohnern. Ein Teil der Häuser fußt direkt auf der Garage.

Oberbürgermeister Andreas Starke freute sich bei der Eröffnung ein Teil der Ziele, die mit dem Großprojekt verbunden waren, bereits erfüllt zu sehen: "Wir stellen eine Aufbruchstimmung fest, die das Areal um die Königstraße ergriffen hat", sagte Starke und bedankte sich vor allem auch bei dem von Berlin nach Bamberg geeilten Innenminister Joachim Herrmann.

Der hat als Chef der Obersten Baubehörde nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass dieses Großprojekt verwirklicht werden konnte. Insgesamt flossen 17 Millionen Euro Städtebaufördermittel in Bamberg-Mitte und hier vor allem in die Tiefgarage, die allein durch die Verkaufserlöse nicht hätte finanziert werden können.

Minister Herrmann erinnerte in seiner Ansprache an die desolaten Verhältnisse in der Vergangenheit, die von einer Ansammlung von Schuppen, Garagen und wilden Parkflächen geprägt waren. Die Wiederbelebung des Areals wertete er als Beweis für den Erfolg der bayerischen Städtebauförderpolitik.

Mit ihr verfolge der Freistaat das Ziel, die Innenstädte als vielseitigen Lebensraum zu erhalten, und vor allem auch für Familien Wohnraum zu schaffen. "Unsere Innenstädte sind ein Kulturgut", bekannte Herrmann. Wie er sagte, hat seit 1971 allein Bamberg 67 Millionen Euro Städtebauförderung erhalten. Redaktion: Michael Wehner


Coburger Tageblatt, 21.04.10

Waldrich Coburg hat jetzt mehr Platz

Standort Das Maschinenbauunternehmen hat insgesamt vier Millionen Euro in eine neue Halle investiert, die nach einer Bauzeit von neun Monaten offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde. Das Auftragspolster reicht für die nächsten zwei Jahre.

Hubert Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung, stellte den Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Belegschaft und Nachbarschaft den imposanten Hallenneubau vor.

Coburg - "Waldrich Coburg bleibt Waldrich Coburg." Das hatte Cui Zhicheng, Direktor von Beijing No. 1, der Belegschaft des traditionsreichen Maschinenbauers bei der Übernahme im Jahr 2005 versprochen. Bei der gestrigen offiziellen Übergabe der neuen Halle wiederholte der Direktor der chinesischen Muttergesellschaft diese Losung. Er war extra für den Festakt aus China angereist.

Weil dank der hervorragenden Auftragslage - Vollauslastung für die nächsten zwei Jahre - der Platz knapp wurde, fiel Anfang 2009 die Entscheidung für den Hallenneubau.

Die Halle wurde gestern nach einer Bauzeit von neun Monaten offiziell ihrer Bestimmung übergeben und bietet künftig zusätzliche Fläche für Maschinenmontage, Verpackerei und Versand. Außerdem wurde der angrenzende Firmenparkplatz umgestaltet.

Otto Waldrich, Sohn des Firmengründers und einstiger Geschäftsleiter, nimmt bis heute Anteil an der Unternehmensentwicklung und war auch bei der gestrigen Veranstaltung dabei.

Echt stark: ein 120-Tonnen-Kran

Insgesamt vier Millionen Euro wurden investiert, die neue Halle ist 19 Meter hoch und hat eine Grundfläche von 2800 Quadratmetern. Ein echtes Monster ist der eindrucksvolle Kran, der Lasten bis zu 120 Tonnen hebt.

Einst war hier ein Flusslauf

Die neue Halle verfügt über einen feuergeschützten Raum für die Versandschreinerei sowie über eine Photovoltaik-Anlage mit 680 Modulen und einer Leistung von 125 kWp. Bei den Erdarbeiten stellte sich heraus, dass sich während der Eiszeit unter dem Bauplatz ein Flusslauf befand.

Deshalb mussten für das Fundament 400 Pfähle in den sumpfigen Boden getrieben werden. Hubert Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung von Waldrich Coburg, würdigte in diesem Zusammenhang die Leistung der Firmen Brockardt Bau und Angermüller Bau.

Seit der Übernahme durch die Chinesen habe sich das Coburger Traditionsunternehmen eindrucksvoll entwickelt, berichtete Hubert: Der Umsatz verdreifachte sich auf 170 Millionen Euro und die Mitarbeiterzahl wuchs von 500 auf 750. Die Firma ist frei von Bankverpflichtungen und steht als liquides Unternehmen da.

Und mehr als das: Bis Ende vergangenen Jahres wurden insgesamt 30 Millionen Euro in neue Maschinen und Gebäude, Renovierungen und Großreparaturen investiert.

Selbst im Krisenjahr 2009, als der deutsche Werkzeugmaschinenbau um ein Drittel einbrach, wuchs Waldrich um 20 Prozent. „Wir sind Weltmarktführer im Bau von Maschinen für die Bearbeitung von Dieselmotorengehäusen und für den Energiesektor im Bereich der Turbinengehäuse-Bearbeitung“, erklärte Waldrich-Chef Becker.

„Es ist beeindruckend, was hier entstanden ist“, sagte Oberbürgermeister Norbert Kastner. „Nicht nur mit Blick auf den Hallenneubau, sondern auch auf die geschäftliche Entwicklung.“ Waldrich sei ein gutes Beispiel für deutsch-chinesische Zusammenarbeit. Die Investition wertete Kastner als Bekenntnis zum Standort Coburg.

Text und Fotos: Christian Brossmann


Coburger Tageblatt, 2.Januar 2010

Ein wichtiger Mosaikstein für den Verein

SPENDE Firma Angermüller stiftete 5000 Euro, um Kinder besser transportieren zu können.

Untersiemau - Bei der Firma Angermüller in Untersiemau ist es schon seit vielen Jahren Tradition, soziale Einrichtungen im Coburger Land zu unterstützen, anstatt Weihnachtsgeschenke an die Kunden zu verteilen.

Der Geschäftsführer der Firma Angermüller, Christian Schultheiß (links) überreichte an Dr. Ulrich Schamberger vom Verein zur Unterstützung der Klinik für Kinder und Jugendliche Coburg eine Spende in Höhe von 5000 Euro. Foto: Michael Stelzner

Christian Schultheiß, der Geschäftsführer der Firma Angermüller, überreichte an Dr. Ulrich Schamberger vom Verein CoJuKi zur Unterstützung der Klinik für Kinder und Jugendliche, einen Scheck in Höhe von 5000 Euro. Ulrich Schamberger zeigte sich erfreut über den großen Betrag. Man sei damit der Anschaffung eines Transportinkubators, der rund 50 000 Euro kostet, ein wesentliches Stück näher gekommen.

Mit dem Gerät können Frühgeborene oder schwerstkranke Neugeborene optimal, mit allem Nötigen versorgt, transportiert werden. Dr. Schamberger informierte, dass der Verein die Klinik unterstütze, um eine zeitgerechte medizinische Diagnostik und Versorgung zu ermöglichen und den Aufenthalt im Klinikum den Kindern und Jugendlichen so angenehm wie möglich zu gestalten.


Parkhaus am Klinikum Coburg

Mehr Service für Besucher und Patienten

A. Herzog
Coburg - Das Parkhaus am Coburger Klinikum ist wieder geöffnet. Seit dem 24. August stehen den Krankenhausbesuchern und Patienten nun 193 Parkplätze auf sechs Decks zur Verfügung.


Erheblich mehr Parkplätze stehen jetzt im Parkhaus am Klinikum zur Verfügung. Es wurde noch mehr für den Komfort der Patienten und Besucher getan. Foto: A. Herzog

Das sind 61 mehr als ursprünglich vorhanden waren. Doch der Service wurde auch in anderer Hinsicht erheblich verbessert, wie Prokurist Ulrich Volk erklärt. Mit der Schaffung einer zweiten Einfahrt von der Ketschendorfer Straße aus wird die Bildung von Staus beim Abbiegen in das Parkhaus erheblich verringert.

Aufzug erleichtert Zugang
Des Weiteren wurde ein Aufzug für barrierefreies Begehen eingebaut - ein erheblicher Vorteil für Ältere, gehbehinderte Menschen und Mütter mit Kinderwagen. Kürzer sind die Wege von der Geriatrie geworden. Dort wurde ein zusätzlicher Kassenautomat aufgestellt. So muss man nicht erst von hinten um das Parkhaus herum laufen, um zu bezahlen. "Für diesen weiteren Komfort wurden insgesamt rund 850 000 Euro investiert. Es waren jedoch notwendige Maßnahmen, die wir uns auch selbst als Anspruch an ein hochmodernes Klinikum gestellt haben", sagt Ulrich Volk. Er ist froh, dass die durch die erforderliche sechswöchige Schließung aufgetretenen Probleme aus der Welt sind. Nun steht nur noch die Fertigstellung der Außenanlage zur Ketschendorfer Straße aus.

Lob für die Firmen
Dank der hervorragenden Zusammenarbeit und der Zuverlässigkeit der beteiligten Firmen sei es gelungen, das Projekt zeitgerecht abzuschließen. "So wurden bereits vor der Schließung der Parkdecks am 8. Juni viele Vorarbeiten in den Handwerksbetrieben geleistet: Betonteile und Fertigdecken produziert sowie Stahlkonstruktionen vorbereitet. Alles ging reibungslos und die Einsatzbereitschaft der Firmen war beispielhaft. Dafür müssen wir großes Lob zollen", hob der Prokurist des Klinikums hervor.


Fränkischer Tag, 22.Juli 2009

Pfleger: Mit dem Neubau voll im Plan

Richtfest Am Rohbau des künftigen Produktionsgebäudes wurde am Dienstag der Richtbaum aufgezogen. Die Dr.-Robert- Pfleger-Stiftung investiert fast 30 Millionen Euro, damit die Pfleger GmbH für die Zukunft gerüstet ist.

Gertrud Glössner-Möschk
Hallstadt - In nur vier Monaten ist an der Stadtgrenze das neue Produktionsgebäude der Dr. Robert Pfleger GmbH zu seiner endgültigen Höhe herangewachsen. Gestern wurde Richtfest gefeiert.


Das Richtfest bei der Dr. Robert Pfleger GmbH wurde gestern groß gefeiert. Unser Bild zeigt die Gäste unter der Richtkrone. Foto: Ronald Rinklef

Staatssekretärin Melanie Huml, CSU, nannte die Entscheidung des mittelständischen Unternehmens, fast 30 Millionen Euro in den Standort Hallstadt zu investieren, "zukunftsweisend". Huml lobte die "gelungene Mischung aus hohem kaufmännischem Können, unternehmerischem Gespür und Unternehmenskultur", die den mittelständischen Arzneimittelhersteller auszeichne.
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"Wir als Oberfranken dürfen angesichts unserer Leistungen ruhig selbstbewusster auftreten." Staatssekretärin Huml
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Geschäftsführer Dr. Peter Topfmeier verhehlte in seiner von Freude über diesen "großen Tag" getragenen Rede nicht, dass er am Horizont dunkle Wolken für die mittelständischen deutschen Pharmaunternehmen aufziehen sieht, wenn demnächst die AOK zum dritten Mal ihre Rabattverträge ausschreiben wird. Schon in den beiden vorangegangenen seien die Zuschläge vorwiegend an Töchter ausländischer Großkonzerne gegangen. Topfmeier spricht von einem "ruinösen Wettbewerb", weil für die Allgemeinen Ortskrankenkassen das Kartellverbot nicht gilt.

Geschäftsführer Josef Ahmann stellte die beteiligten Firmen vor und bedankte sich für die große Präzision, mit der die Planungen und Arbeiten bisher ausgeführt worden seien. Er betonte, dass fast alle verpflichteten Firmen in der Region ansässig seien.

Reiner Schmidt, stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der Dr.-Robert-Pfleger-Stiftung, stand "staunend und voller Respekt" vor dem Neubau, den die Stiftung finanziert, um ihn an die GmbH zu verpachten. Er nannte einige Zahlen: 54 000 Kubikmeter umbauter Raum, 1000 Tonnen verbauter Stahl. Trotz der Krise stemme Pfleger "demonstrativ" ein Neubauvorhaben, um sich den Herausforderungen der weltweiten Konkurrenz zu stellen. "Wenn wir einen wirklich freien Wettbewerb hätten, bräuchten wir uns keine Sorgen zu machen. "

Mit dem Bau der neuen Produktionsstätte, in der auch die Kantine, Sozialräume und Büros Platz finden werden, wurde im April begonnen. Ihre Fertigstellung und Einweihung ist für Dezember 2010 geplant. Mit dem Neubau wächst die Fläche für die Produktion von Tabletten, Zäpfchen und Salben von bisher rund 1500 auf später 4300 Quadratmeter. Damit hat Pfleger auch noch genügend Reserven für die Produktion neuer Arzneimittel.


Neue Presse, Freitag, 15.August 2008

Vollauslastung für mehr als drei Jahre

Waldrich I Alles ging superschnell
Neue Montagehalle in Betrieb genommen - Umsatz in kürzester Zeit mehr als verdoppelt


Vertreter der Geschäftsführung von Waldrich, des ausführenden Bauunternehmens und der Stadt Coburg waren bei der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Montagehalle zugegen. Fotograf/Quelle: Daniela Koehler

Coburg - Es ging superschnell: Erst im April war Baubeginn, und schon seit Ende Juli ist sie fertig. Am Mittwoch nahm die Firma Waldrich, Coburg, ihre neue Montage- und Lagerhalle in Betrieb, die dazu beitragen soll, dass der Maschinenbauer seinen immensen Auftragsbestand so zügig wie möglich abarbeiten kann.
Rund 1500 Quadratmeter ist sie groß und die Investitionssumme betrug "alles in allem" rund 1,75 Millionen Euro. Der Anbau war nötig geworden, weil das Unternehmen "aus allen Nähten platzt", sagte Geschäftsführer Hubert Becker.
"Seit der Übernahme durch Bejing No. 1 (den chinesischen Eigentümer) i Jahr 2005, haben wir unseren Umsatz mehr als verdoppelt", war Becker stolz. 2005 habe der Maschinenbauer rund 63 Millionen Euro Umsatz erzielt, 2008 sollen es fast 150 Millionen Euro sein. Und auch die Zukunft sei schon mindestens für die nächsten drei Jahre gesichert. "Im Jahr 2007 hatten wir einen Auftragseingang von 250 Millionen Euro, heute sind es schon mehr als 500 Millionen Euro, und wir haben erst August", sagte Becker und bestätigte: Von konjunkturellem Abschwung ist bei Waldrich nicht das Geringste zu spüren. Die Lieferzeiten für die Maschinen betragen derzeit 36 Monate und mehr.
Deswegen war auch der Bau der neuen Halle notwendig geworden. Der zusätzliche Platz soll helfen, "die logistischen Abläufe in der Montage zu verbessern", wie Becker ausführte. Zusätzliche Büros und Aufenthaltsräume samt Teeküche sollen dazu beitragen, die interne Infrastruktur des Unternehmens zu optimieren. "Wir haben von unserer Seite aus alles getan um der Situation gerecht zu werden", sagte Becker mit Blick auf den hohen Auftragsbestand.
Seit 2006 hat das Unternehmen fast 20 Millionen Euro am Standort Coburg investiert und auch 2009 soll es fleißig damit weitergehen. Eine neue Solaranlage, neue Sozialräume und die Anschaffung neuer Maschinen stehen neben vielem Anderen auf dem Investitionsplan. Auch die Zahl der Mitarbeiter sei in den letzten Jahren um rund 200 auf heute zirka 700 deutlich gestiegen.
Ein klares Bekenntnis des Unternehmens zum Standort Coburg, wie Becker betonte: "Wir werden alles tun, um den Standort Coburg so sicher wie nur irgend möglich zu machen", sagte er.
Oberbürgermeister Norbert Kastner überbrachte die Grüße und den Dank der Stadt Coburg. "Es macht Freude zu sehen, wie sich Waldrich entwickelt", sagte er. Dies auch vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen am Standort investiert habe und rund 85 Prozent der mit dem Erweiterungsbau verbundenen Aufträge, regional vergeben worden seien. Der Unternehmensleitung sagte er im Falle weiterer Neubaupläne jederzeit Unterstützung der Stadt Coburg zu. dk


Neue Presse, 19. Juli 2008

„Meilenstein in der Geschichte“

Einweihung I Familienunternehmen Schmidt feiert neue Logistikhalle

Coburg -. Nach einer Bauzeit von fünf Monaten hat die Firma Schmidt Laborglas und Glastechnik in Neuses bei Coburg ihre neue Produktions- und Logistikhalle eingeweiht.

Der rund 1150 Quadratmeter große Bau soll eine Erhöhung der Pipetten-Produktion von bisher 5 Millionen Stück pro Jahr auf 35 Millionen ermöglichen. Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Familienunternehmen ein Investitionsvolumen von weit über einer Million Euro stemmt und den Förderverlockungen in Südthüringen widersteht, lobte MdB Hans Michelbach bei einer Feierstunde die Entscheidung der geschäftsführenden Gesellschafter Frank und Rolf Schmidt zum Standort Coburg. Dass die Halle dennoch eine förderwürdige Investition sei, unterstrich Thomas Engel, Direktor der Regierung von Oberfranken, indem er den Zuwendungsbescheid zu den Feierlichkeiten gleich mitbrachte und die neue Halle als auch die Schaffung von fünf neuen Arbeitsplätzen als einen „Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens“ würdigte. Coburgs Oberbürgermeister Norbert Kastner erinnerte sich daran, dass die Wirtschaftsförderungsgesellschaft das Grundstück schon gekauft habe, als die Firma noch über einen Ausbau nachdachte. „Wir haben noch ein bisschen Grundstück übrig“, scherzte er bei den Feierlichkeiten. Den Glückwünschen schlossen sich Siegmar Schnabel, IHK Coburg, und HWK-Ehrenpräsident Hugo Thauer an.


Neue Presse, Samstag, 17.Mai 2008

„Waldrich wächst wie nie zuvor“

Richtfest für neue Halle I Neue Mitarbeiter, volle Auftragsbücher und „Ja“ zu Coburg


Selbst der ehemalige Seniorchef, Otto Waldrich (Mitte sitzend)
war beim Richtfest für die neue Halle dabei. Foto: Daniela Koehler

Coburg - Weil die Geschäftsentwicklung von Waldrich so gut und das Unternehmen am Standort „aus allen Nähten platzt“, wie Geschäftsführer Hubert Becker meinte, hat der Hersteller von Werkzeugmaschinen angebaut. Am Freitag feierte das Unternehmen Richtfest.

Die neue Halle wird rund 1500 Quadratmeter groß sein und soll nach Fertigstellung (voraussichtlich im August) als Montage- und Lagerhalle dienen. Baubeginn war erst vor rund vier Wochen. Die Investitionssumme für die Halle betrug rund 1,75 Millionen Euro.

Sie soll dazu beitragen, dass Waldrich die Fertigungskapazitäten weiter erhöhen und der gestiegenen Nachfrage gerecht werden kann, hieß es.

„Was vor ein paar Jahren noch undenkbar war, ist heute Realität. Waldrich Coburg wächst wie nie zuvor und die Anzeichen, dass dieser Trend sich weiter fortsetzen wird, sind sehr gut“, freute sich Becker beim Richtfest. Während das Unternehmen normaler Weise Lieferzeiten von 10 bis 12 Wochen hatte, sind es mittlerweile 30 bis 36 Wochen. Während früher rund 15 bis 20 Maschinen pro Jahr gebaut wurden, verließen heute 30 und mehr das Firmengelände und würden in alle Welt verschickt. Diese Kunden säßen in etwas „geviertelt“ im Inland, Europa, Fernost und Amerika. Wobei gerade der Inlandsmarkt sich in den letzten Jahren wieder gut entwickelt habe, wie Werner Friedrich vom Bereich Marketing mitteilte.

Waldrich sei es gelungen, die Betriebsleistung von ursprünglich 60 bis 65 Millionen Euro auf über 135 Millionen Euro mehr als zu verdoppeln.

Auch die Zahl der Mitarbeiter ist seit der Übernahme durch die chinesische Firma Bejing 1 im Jahr 2005 wieder deutlich angestiegen. Rund 150 Neueinstellungen gab es seitdem. Derzeit hat Waldrich 670 Beschäftigte und bis Ende des Jahres könnten es rund 700 werden, wie Becker beim Richtfest schätzte.

Diese Entwicklung und auch die Tatsache, das Waldrich am Standort Coburg alleine in 2008 rund 10 Millionen Euro investiere, sei ein klares Bekenntnis zum Standort. „Wir tun alles, die Zukunft von Waldrich Coburg so sicher wie nur möglich zu gestalten“, sagte Becker in seiner Ansprache. dk


Neue Presse, Samstag, 28.April 2007

Wirtschaftsstandort hat sich insgesamt positiv behauptet

„Gemeinsam bringen wir
die Region Coburg voran!“


VON NORBERT KASTNER

In wirtschaftlich nicht einfachen Zeiten hat sich Coburg als Wirtschaftsstandort bei allen Schatten, die es gibt, insgesamt sehr positiv behauptet.

Dies zeigen die jüngsten Untersuchungen, zum Beispiel der Zukunftsatlas des Prognos-Instituts, bei dem Coburg unter 439 Städten den hervorragenden 59. Platz belegt und hohe Zukunftschancen bestätigt bekommt. Das Ziel unserer städtischen Wirtschaftspolitik ist es, diesen positiven Trend zu forcieren.


Große Projekt e werden in naher Zukunft realisiert. Zum Beispiel der Neubau eines
Gewerbezentrums auf der Lauterer Höhe. Fotos: A. Welz

Coburg ist in der glücklichen Lage, aufgrund einer soliden Finanzpolitik nicht nun einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen zu können, sondern auch Jahr für Jahr große Investitionen, vor allem im Hoch- und Tiefbaubereich tätigen zu können. Nehmen wir zum Beispiel die Lauterer Höhe, um die ja oftmals gestritten wird: Hier konnten mit der Ansiedlung von erst vier Unternehmen - einem Autohaus, einer Tankstelle, einem Fast-Food-Restaurant und einem Sportgeschäft - über 100 Arbeitsplätze geschaffen werden und dies in Bereichen, wo sie die Arbeitsvermittlung händeringend brauchen kann. Mit den folgenden Investitionen wird sich hier sicherlich noch mehr tun.

Coburg sorgt auch für die Zukunfts-Infrastruktur, die Unternehmen von heute benötigen. Leider haben wir als Kommune wenig Einfluss auf den Bau von Autobahnen, aber mit unserer Datenautobahn CoDab ermöglichen wir den Unternehmen schnellen Datentransfer. Das Ziel einer optimal vernetzten Stadt verfolgen wir mit dem Multiprojekt Wir@Coburg und positionieren Coburg damit als IT- und Innovationsstandort.

Mit Infrastruktur meine ich aber auch das Bildungswesen. Nicht umsonst bezeichnen wir uns als Hochschulstadt. Unsere beiden Hochschulen reagieren schnell und direkt auf Anforderungen aus unserer heimischen Wirtschaft, zum Beispiel durch die Einrichtung neuer Studiengänge. Das ist ein klarer Standortvorteil gegenüber Städten ohne eigene Hochschule. Nicht vergessen dürfen wir hierbei auch unsere Schullandschaft mit vier Gymnasien. Unsere Berufsschulen zählen zu den am besten ausgestatteten in Bayern. Das alles sind Investitionen in die Zukunft, die für einen guten Ausbildungsstandard sorgen!

Erfreulicherweise ist in den letzten Jahren die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stetig gestiegen.

Diese positive Entwicklung wurde jedoch überlagert durch die sehr hohe Einpendlerquote und andere Arbeitsmarkteffekte. Erst in den letzten Monaten schlägt sich der positive allgemeine Wirtschaftstrend in sinkenden Arbeitslosenzahlen nieder.

Doch damit dürfen und können wir uns nicht zufrieden geben. Ich werde noch in diesem Jahn eine Arbeitsmarktkonferenz einberufen, mit dem Ziel, lokale Konzepte zu bündeln und neue Arbeitsmarktmodelle, die direkt auf die Region Coburg zugeschnitten sind, zu initiieren. Ich bin überzeugt davon, dass wir dadurch viele Menschen aus, der Region zu Arbeit verhelfen können.

Norbert Kastner ist Oberbürgermeister der Stadt Coburg